1. Die Anklage

1.1.   Was die Menschheit seit 1945 glaubt

Seit 1945 glaubt die Menschheit zu wissen, dass während des Zweiten Weltkriegs, als Deutschland im Kampf gegen die meisten anderen großen Staaten der Erde stand, etwas unsagbar Entsetzliches, in seiner Grausamkeit Einzigartiges geschehen ist.

In der Tat sind während jenes Völkerringens und unmittelbar danach ungeheuerliche Verbrechen begangen worden:

  • Der gnadenlose, systematische Bombenterror der Anglo-Amerikaner gegen deutsche und japanische Städte.

    Zum ersten Mal in der Geschichte der zivilisierten Welt strebte eine Kriegspartei offen und unverhüllt danach, eine möglichst große Anzahl von Menschen, darunter Greise, Frauen und Kinder, ohne jegliche militärische Notwendigkeit zu töten und möglichst viel Kulturgut zu vernichten. In Dresden wurden im Februar 1945, als der Krieg längst entschieden war, in einer einzigen Nacht rund 250.000 Menschen lebendig verbrannt oder unter den Trümmern ihrer Häuser begraben.[1] Im August desselben Jahres warfen die USA dann Atombomben auf ein bereits kapitulationswilliges Japan ab.

  • Die größte Vertreibungsaktion der Menschheitsgeschichte.

    Zwischen 1944 und 1949 wurden ca. 15 Millionen Deutsche unter so unmenschlichen Umständen, wie sie Europa seit dem Dreißigjährigen Krieg nicht mehr gesehen hatte, aus ihrer Heimat verjagt, wo ihre Vorfahren während vieler Generationen friedlich gelebt hatten. Eine ungeheuer große Zahl von ihnen fand bei der Vertreibung durch Massaker, Kälte, Erschöpfung, Hunger und Krankheiten den Tod.[2]

Und dennoch – um all diese Schrecken geht es kaum je, wenn von den Grausamkeiten des Zweiten Weltkriegs die Rede ist. Wenn man von dem einzigartigen, jede Vorstellungskraft übersteigenden Verbrechen jener Jahre spricht, denkt jeder sogleich, dass es sich um den Völkermord der Deutschen an den Juden handelt.

  • Eine Zahl:                                  Sechs Millionen
  • Ein Ort:                                     Auschwitz
  • Eine Tätergruppe:                      Die Nazis
  • Eine neue, grauenvolle Tatwaffe:   Gaskammern (stationär oder mobil)

Mit diesen Stichworten – sechs Millionen, Auschwitz, Nazis, Gaskammern, Gaswagen – ist das absolut Böse für jedermann ersichtlich gekennzeichnet. Und da jeder anständige Mensch das Böse verabscheuen muss, glauben unzählige rechtschaffene Leute in aller Welt, jene hassen oder ihnen zumindest misstrauen zu müssen, welche für diese Schandtat verantwortlich waren – die Deutschen, die zeitweise fast geschlossen hinter Hitler und der NS-Regierung standen.

Nicht minder logisch scheint es da, dass den Opfern dieses absoluten Bösen, den Juden, ein Maximum an Anteilnahme und Respekt gebührt. Dazu gehört selbstverständlich auch der Anstand, von diesen Bedauernswerten, die so unsagbar viel gelitten haben, nicht noch Beweise für ihre unsagbaren Leiden zu verlangen. Jeder anständige Mensch wird, wenn er die ungeheuerliche Geschichte von der fabrikmäßigen Ausrottung eines ganzen Volkes hört, ohne kleinliche Hinterfragung der Fakten ergriffen ausrufen: Nie wieder!

Für diese fabrikmäßige Ausrottung verwendet man den Begriff “Holocaust”, der vom griechischen Wort für “Brandopfer” herrührt (“olos” = ganz, “kaein” = verbrennen). Der von den Juden selbst bevorzugte Ausdruck lautet “Shoa” (hebräisch für “Katastrophe”).

Mit den Begriffen “Holocaust” und “Shoa” verbindet sich eine Anklage gegen das deutsche Volk und seine von 1933 bis 1945 herrschende Regierung – eine Anklage, wie sie in dieser Schwere weder zuvor noch später je gegen ein anderes Volk oder eine andere Regierung erhoben worden ist. Sie lautet wie folgt:

Mitten im 20. Jahrhundert, im Herzen Europas, haben die Deutschen in einem Zeitraum von drei Jahren (Herbst 1941 bis Herbst 1944) fünf bis sechs Millionen jüdische Männer, Frauen und Kinder ermordet. Laut einem im Jahre 2011 erschienenen Sammelband wurde die Mehrzahl der Opfer vergast: 3,7 Millionen.[3] Die Massenmorde fanden vorwiegend in sechs auf polnischem Gebiet liegenden Vernichtungslagern statt: Auschwitz, Majdanek, Belzec, Sobibor, Treblinka und Chelmno. In Chelmno dienten Gaswagen als Mordwaffe, in den anderen fünf Lagern stationäre Gaskammern. Die Leichen der Opfer wurden teils in Krematorien, teils unter freiem Himmel verbrannt.

Zwei dieser sechs Lager, Auschwitz und Majdanek, erfüllten eine Doppelfunktion als Arbeitslager und Tötungszentren. Die dort eingelieferten jüdischen Häftlinge wurden (in Auschwitz von Februar 1942 bis Oktober 1944, in Majdanek von September 1942 bis Oktober 1943) einer Selektion unterworfen; anschließend wurden die Arbeitsfähigen zur Zwangsarbeit abkommandiert und die Arbeitsunfähigen sofort unregistriert vergast. Hingegen waren Belzec, Sobibor, Treblinka und Chelmno reine Mordfabriken, wo bis auf eine Handvoll “Arbeitsjuden”, die man zur Aufrechterhaltung des Lagerbetriebs benötigte und provisorisch verschonte, alle Juden unverzüglich mit Giftgas getötet wurden.

Zusätzlich haben die Deutschen in den besetzten Ostgebieten mindestens zwei Millionen Juden zu einem geringen Teil in Gaswagen, größtenteils jedoch durch Massenerschießungen liquidiert. Diese Massaker wurden überwiegend durch eine spezielle Mördertruppe verübt – die Einsatzgruppen.

Dazu kommen noch eine halbe Million oder mehr Juden, die in Arbeitslagern und Ghettos als Folge von schlechter Behandlung, Krankheiten, Unterernährung und Entkräftung starben. Sie gehören zwar auch zu den annähernd sechs Millionen Opfern, doch war ihr Tod nicht das Ergebnis einer gezielten Ausrottungspolitik; auch sehr viele nichtjüdische Häftlinge starben aus den gleichen Gründen. Obgleich diese Juden eigentlich nicht als “Holocaust-Opfer” eingestuft werden können, werden sie der Einfachheit halber zu diesen gezählt.

Moralisch gesehen, so hämmern uns die Medien seit Jahrzehnten ein, lässt sich der Holocaust mit keiner anderen Gräueltat der Geschichte vergleichen. Gut, Stalin mag noch mehr Menschen auf dem Gewissen haben als Hitler, doch niemals hat er befohlen, ein ganzes Volk auszutilgen.

Lea Rosh und Eberhard Jäckel schreiben:[4]

“Der Mord an den europäischen Juden war einzigartig. Nie zuvor hatte ein Staat beschlossen, eine von ihm bestimmte Menschengruppe einschließlich der Alten, der Frauen, der Kinder und der Säuglinge ohne jegliche Prüfung der einzelnen Fälle möglichst restlos zu töten, und hatte diesen Beschluss mit sämtlichen Machtmitteln in die Tat umgesetzt, indem er die Angehörigen dieser Gruppe nicht nur tötete, wo immer er sie ergreifen konnte, sondern, zumeist über große Entfernungen, in eigens zum Zweck der Tötung geschaffene Einrichtungen verbrachte. Massenmorde hatte es zuvor gegeben, aber keinen Massenmord dieser Art.”

1.2.   Einen “Holocaust” gab es nur an den Juden!

Neben der Judenvernichtung werden den Nationalsozialisten noch andere fürchterliche Verbrechen vorgeworfen, doch für diese wird die Bezeichnung “Holocaust” nicht verwendet.

Immer wieder behaupten die Medien, die Deutschen hätten während des Zweiten Weltkriegs 500.000 Zigeuner ermordet. Beweise hierfür werden allerdings nie vorgelegt. Bereits 1985 hatte der rechtsgerichtete Publizist Udo Walendy nachgewiesen, dass die Zahl von 500.000 ausgerotteten Zigeunern fern jeder Realität ist.[5] Zwölf Jahre später räumte der Mainstream-Historiker Michael Zimmermann ein:[6]

“Nur durch ausgiebiges Aktenstudium ließ sich herausfinden, daß die Zahl der ermordeten Sinti und Roma offenbar weit unter den in der Öffentlichkeit kursierenden liegt: 50.000 statt 500.000.”

Doch auch hier sind noch zwei Fragezeichen am Platz: Das erste hinter der neuen Zahl von 50.000 und das zweite hinter dem Wort “ermordet”, denn die in Auschwitz und anderen Lagern umgekommenen Zigeuner starben wie ihre Mithäftlinge ganz überwiegend an Seuchen, welche die Deutschen trotz aller Bemühungen nicht unter Kontrolle brachten. Zimmermanns Eingeständnis hinderte den damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog freilich nicht daran, einen Monat später die “Ermordung von 500.000 Zigeunern durch die Nazis” als “Barbarei ungeheuren Ausmaßes” zu geißeln.[7]

Dennoch ist der angebliche Zigeuner-Genozid nicht annähernd so tief ins Bewusstsein der Öffentlichkeit eingedrungen wie der Holocaust an den Juden. Auch die den Nationalsozialisten zur Last gelegten Massenmorde an Homosexuellen, Zeugen Jehovas etc. werden nur gelegentlich und beiläufig erwähnt. Diesen Opfergruppen ist es nie wirklich gelungen, das Interesse von Medien und Politik für ihr vermeintliches Vernichtungsschicksal zu gewinnen, was zweifellos an ihrem geringen politischen und wirtschaftlichen Einfluss liegt.

1.3.   Der Holocaust als Religion

Von dem französisch-jüdischen Regisseur Claude Lanzmann stammt folgender, ungemein aufschlussreicher Ausspruch:[8]

“Wenn Auschwitz etwas anderes ist als ein Schrecken der Geschichte, wenn es sich der ‘Banalität des Bösen’ entzieht, dann erbebt das Christentum in seinen Grundfesten. Christus ist der Sohn Gottes, der bis zum Ende des Menschenmöglichen gegangen ist, wo er die entsetzlichsten Leiden erduldet hat. […] Wenn Auschwitz wahr ist, dann gibt es ein menschliches Leiden, das sich mit jenem Christi überhaupt nicht auf eine Stufe stellen lässt. […] In diesem Fall ist Christus falsch, und nicht von ihm wird das Heil kommen. […] Wenn nun Auschwitz weitaus extremer ist als die Apokalypse, weitaus schreckerregender als das, was Johannes in der Apokalypse erzählt (denn die Apokalypse ist beschreibbar und erinnert sogar an ein großes, hollywoodähnliches Spektakel, während Auschwitz unaussprechlich und undarstellbar ist), dann ist das Buch der Apokalypse falsch, und das Evangelium desgleichen. Auschwitz ist die Widerlegung Christi.”

Wenn “Auschwitz” wahr sei, werde das Heil nicht von Christus kommen, meint Lanzmann also – von wem kommt es dann? Ganz offenbar vom Judentum, das durch Auschwitz zum kollektiven Messias geworden ist. Den Gegenpol zu diesem Messias bildet das “fabrikmäßig mordende NS-Regime” als Verkörperung des Bösen schlechthin.

Dass der heutige Holocaust-Glaube eine waschechte Religion – oder besser gesagt Gegenreligion – ist, haben schon etliche Autoren hervorgehoben, am klarsten der Italiener Gianantonio Valli.[9] Dieser Glaube hat seine Kreuzigung (das jüdische Volk, das Opferlamm, das von den Nazis geschlachtet wird); er hat seine Priester (die Holocaust-Historiker); er hat seine Tempel (die diversen Holocaust-Museen und Gedenkstätten), seine Pilgerorte wie Auschwitz und Dachau, seine Heiligen wie Anne Frank, seine Propheten (die Holocaust-Überlebenden, deren Aussagen unfehlbar sind und nicht kritisch überprüft werden dürfen), seine Inquisition (die Medien, die streng über die Holocaust-Orthodoxie wachen), seine Exkommunikationen (gegen revisionistische Ketzer wie Bischof Richard Williamson wird der Bannfluch verhängt), seinen weltlichen Arm (die Gerichte, welche die Revisionisten zu Bußen und Gefängnisstrafen verurteilen), sowie schließlich seine Gläubigen, die breiten Massen.

 

[1]   Im Tagesbefehl Nr. 47 der Dresdener Ordnungspolizei hieß es: “Bis zum 20. 3. abends wurden 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder, geborgen. Es ist damit zu rechnen, dass die Zahl auf 250.000 Tote ansteigen wird.” http://www.cpgg.info/doc/tagesbefehl_47htm. Seit einiger Zeit geben gewisse Historiker die Opferzahl mit 25.000 an. Dem ist entgegenzuhalten, dass die Einwohnerzahl Dresdens durch Flüchtlinge aus dem Osten auf über eine Million angeschwollen war und die Innenstadt infolge des Terrorbombardements vollkommen ausbrannte. Die propagandistische Ziffer von 25.000 Toten würde bedeuten, dass nur jeder vierzigste Bewohner Dresdens ums Leben kam, was eine völlige Unmöglichkeit darstellt. Die nationalsozialistische Regierung bemühte sich übrigens, das Ausmaß der Katastrophe zu vertuschen, um eine landesweite Panik zu vermeiden.

[2]     Siehe z. B. Alfred Maurice de Zayas, Anmerkungen zur Vertreibung, Stuttgart 1986; Rolf-Josef Eibicht (Hg.), Der Völkermord an den Deutschen. 50 Jahre Vertreibung, Tübingen 1995.

[3]     Günter Morsch, Bertrand Perz (Hg.), Neue Studien zu nationalsozialistischen Massentötungen durch Giftgas, Berlin 2011, S. 9.

[4]     Lea Rosh, Eberhard Jäckel, Der Tod ist ein Meister aus Deutschland, Hamburg 1991, S. 11.

[5]     Udo Walendy, “Zigeuner bewältigen eine halbe Million”, in: Historische Tatsachen Nr. 23, Vlotho 1985.

[6]     Frankfurter Rundschau, 13. Februar 1997, S. 7; vgl. Michael Zimmermann. Verfolgt, vertrieben, vernichtet. Essen 1989.

[7]     Bulletin des Presse- und Informationsdienstes der Bundesregierung, 19. März 1997, Nr. 234.

[8]     Les temps modernes, Paris, Dezember 1993, S. 132f.

[9]     Gianantonio Valli, Holocaustica Religio. Fondamenti di un paradigma, Genua 2007.