3. Die Revisionisten

3.1.   Was sagen die Revisionisten?

Jeder weiß heute, dass es eine Gruppe von Menschen gibt, welche das offizielle Bild vom Schicksal der Juden im Dritten Reich radikal in Frage stellen. Diese Menschen bezeichnen sich als “Revisionisten”. Von den Medien werden sie mit dümmlichen Schimpfwörtern wie “Auschwitz-Leugner” oder “Negationisten” bedacht und kurzerhand mit “Rechtsextremisten” in einen Topf geworfen.

Würde man den Durchschnittsbürger fragen, was diese Revisionisten eigentlich behaupten und worauf sich ihre Behauptungen stützen, wüsste er darauf nichts zu antworten. Die kontrollierten Medien haben nämlich strikte Anweisung, nichts über die revisionistischen Argumente verlauten zu lassen. Dank dem Internet sind diese allerdings heute jedem zugänglich, der mit einem Computer umgehen kann; auf der Website www.vho.org finden sich Hunderte revisionistischer Bücher und Artikel, die naturgemäß von sehr unterschiedlichem Niveau sind. Doch tun die Mediencliquen und die Establishment-Historiker so, als gäbe es diese Literatur nicht.

Viele Menschen meinen, die Revisionisten stellten die Judenverfolgungen im Dritten Reich oder gar die Existenz der Konzentrationslager in Abrede. Dies ist natürlich abwegig. Die Revisionisten bestreiten folgende drei zentralen Punkte des offiziellen Holocaust-Bildes:

  • dass es einen Plan zur physischen Vernichtung der Juden gab;
  • dass “Vernichtungslager” existierten, in denen Juden in Gaskammern oder Gaswagen umgebracht wurden;
  • dass infolge der NS-Politik fünf bis sechs Millionen starben.

Diese drei Punkte hängen miteinander zusammen, wonach der Frage nach der Existenz der Gaskammern und Gaswagen die zentrale Rolle zukommt. Wenn es diese nicht gab, wird die Ziffer von fünf bis sechs Millionen jüdischen Opfern unmöglich, weil man von dieser Ziffer dann die Vergasten (deren Zahl orthodoxen Historikern zufolge 3,7 Millionen betrug3) davon abziehen muss. Auch einen systematischen, fabrikmäßigen Völkermord kann es ohne diese Tötungsinstrumente nicht gegeben haben, weil den Nationalsozialisten dann die Tatwaffe abhanden gekommen ist.

3.2.   Ein ehemaliger Buchenwald-Häftling als Begründer des Revisionismus

Als Begründer des Revisionismus kann der Franzose Paul Rassinier gelten, ein Sozialist und Widerstandskämpfer. 1943 wurde er von der Gestapo verhaftet, gefoltert und nach Buchenwald deportiert, von wo aus er später in ein anderes Lager, Dora-Mittelbau, kam. In seinem 1950 erschienenen Buch Le Mensonge d’Ulysse (“Die Lüge des Odysseus”) prangerte Rassinier die maßlos übertriebenen Schilderungen ehemaliger Häftlinge über die deutschen Lager an. Im Verlauf jahrelanger Recherchen kam er schließlich zum Schluss, Vergasungen hätten entweder gar nicht oder allenfalls als Werk vereinzelter Verrückter stattgefunden. Drei Jahre vor seinem Tod, im Jahre 1964, schrieb Rassinier:[1]

“Jedes Mal, wenn man mir im Verlauf der letzten 15 Jahre mitgeteilt hatte, irgendwo im nicht sowjetisch besetzten Europa gebe es einen Zeugen, der behaupte, selbst Vergasungen miterlebt zu haben, begab ich mich unverzüglich dorthin, um mir seine Aussagen anzuhören. Doch jedes Mal endete das Ganze auf die gleiche Weise. Mit meinem Dossier in der Hand stellte ich dem Zeugen eine Reihe präziser Fragen, auf die er nur mit ganz offenkundigen Lügen antworten konnte, so dass er schließlich zugeben musste, die behaupteten Geschehnisse nicht selbst gesehen, sondern lediglich die Aussagen eines guten Freundes wiedergegeben zu haben, der während der Haft umgekommen sei und dessen Aufrichtigkeit er nicht in Frage stellen könne. So habe ich Tausende und Abertausende von Kilometern durch ganz Europa zurückgelegt.”

3.3.   Die Medienkampagnen gegen den Revisionismus

Betrachten wir die Medienkampagne gegen den Revisionismus, so fallen uns etliche Merkwürdigkeiten auf. Den Revisionisten wird jede Glaubwürdigkeit abgesprochen; beispielsweise werden sie mit jenen verglichen, die behaupten, die Sonne drehe sich um die Erde. Demnach wären sie schlicht und einfach Verrückte. Doch weshalb ignoriert man sie dann nicht, genauso wie man jene ignoriert, die tatsächlich glauben, die Sonne drehe sich um die Erde?

Eigentümlicherweise scheinen diese Verrückten für das in der westlichen Welt herrschende System überaus gefährlich zu sein, obwohl keiner von ihnen je Gewalt angewendet hat. Im Zusammenhang mit der Verurteilung des NPD-Chefs und Revisionisten Günter Deckert schrieb ein Patrick Bahners am 15. August 1994 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

“Wenn Deckerts Auffassung zum Holocaust richtig wäre, wäre die Bundesrepublik auf eine Lüge gegründet. Jede Präsidentenrede, jede Schweigeminute, jedes Geschichtsbuch wäre gelogen. Indem er den Judenmord leugnet, bestreitet er der Bundesrepublik ihre Legitimität.”

Wie kann eine Handvoll Spinner die Grundlagen der Bundesrepublik gefährden? Nein, meine Damen und Herren Journalistinnen und Journalisten, an eurer Argumentation ist etwas oberfaul! Entweder sind die Revisionisten Wirrköpfe – und dann könnt ihr euch die Druckerschwärze für eure Hetzkampagnen sparen –, oder sie sind für das in der BRD und anderswo im Westen herrschende System in der Tat brandgefährlich, und dann sind sie eben keine Wirrköpfe! Beides zugleich geht nicht! Ihr müsst euch für die eine oder andere Version entscheiden!

3.4.   Staatsanwälte und Richter als Kettenhunde des offiziellen Geschichtsbildes

Vollends verdächtig wird die Sache dadurch, dass das “Leugnen” (der richtige Ausdruck wäre natürlich “Bestreiten”) des Holocaust in einer wachsenden Anzahl europäischer Staaten strafrechtlich verfolgt wird.[2] Als bisher letztes Land hat Ungarn Anfang 2010 ein Holocaust-Gesetz verabschiedet, das bisher allerdings nicht angewendet wurde.

Grundlage für die Verfolgung des Revisionismus in Frankreich bildet seit 1990 das “Gayssot-Gesetz”, dem zufolge sich strafbar macht, wer eine vom Internationalen Militärtribunal in Nürnberg geahndete Handlung bestreitet. Das Urteil des Nürnberger Siegergerichts ist also in Frankreich als unfehlbar kanonisiert worden! Die französischen Gerichte beschränken sich üblicherweise darauf, die angeklagten Revisionisten mit astronomischen Bußen zu ruinieren oder Gefängnisstrafen auf Bewährung gegen sie zu verhängen. Der bisher einzige Franzose, der wegen “Holocaust-Leugnung” hinter Gitter kam, ist der Chemieingenieur und Vater von acht Kindern Vincent Reynouard, der wegen einer sechzehnseitigen revisionistischen Broschüre mit dem Titel Holocauste? Ce qu’on vous cache (“Holocaust? Was man Ihnen vorenthält”) zu einem Jahr Gefängnis verurteilt wurde und davon neun Monate (Juli 2010 bis April 2011) absaß.

In Österreich dient das “Verbotsgesetz gegen nationalsozialistische Wiederbetätigung” als Instrument zur Unterdrückung der Revisionisten, denen theoretisch bis zu 20 Jahren Freiheitsstrafe drohen. So weit gehen die österreichischen Gerichte allerdings nicht: Der revisionistische Schriftsteller Gerd Honsik wurde anno 2008 zu “nur” fünf Jahren Freiheitsentzug verurteilt; im Berufungsverfahren wurde die Strafe auf vier Jahre verringert, aber bei einem neuen Prozess im Jahre 2010 kamen weitere zwei Jahre dazu. Der revisionistische Diplom-Ingenieur Wolfgang Fröhlich erhielt anno 2008 eine sechseinhalbjährige Gefängnisstrafe. An diesen Terrorurteilen haben unsere Medien-Heuchler, die für iranische und chinesische Dissidenten so gerne ihre Stimme erheben, natürlich nicht das Geringste auszusetzen!

In der BRD werden Revisionisten nach Paragraph 130 des Strafgesetzbuchs (“Volksverhetzung”), Paragraph 131 (“Aufstachelung zum Rassenhass”) sowie Paragraph 189 (“Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener”) verfolgt. Der Lehrer Günter Deckert kam im “freiesten Staat der deutschen Geschichte” wegen seiner revisionistischen Auffassungen für fünf Jahre hinter Gitter, der Publizist Udo Walendy für 27 Monate, der Graphiker Ernst Zündel für fünf Jahre (nachdem er zuvor zwei Jahre lang unter unmenschlichen Bedingungen in kanadischer Untersuchungshaft gesessen hatte), der Chemiker Germar Rudolf für 40 Monate, die Anwältin Sylvia Stolz für dreieinhalb Jahre. Der Rechtsanwalt Horst Mahler wurde wegen Revisionismus sowie Kritik am Judentum zu insgesamt sage und schreibe zwölfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt! Widerfährt einem Regimekritiker in China Vergleichbares, so geht sogleich ein Aufschrei durch die “freie Welt”.

Ein besonders empörender Aspekt der Revisionistenprozesse ist, dass den Angeklagten und ihren Anwälten jede Möglichkeit, die Richtigkeit ihrer Thesen zu beweisen, mit dem Hinweis auf die “Offenkundigkeit” des Holocaust verwehrt wird. Versuchen sie es dennoch, etwa indem sie Beweisanträge für ihre Behauptungen stellen, so werden sie deswegen ebenfalls strafverfolgt! Vor den Gerichten der mittelalterlichen Inquisition durften sich die angeklagten Ketzer dagegen ungehindert verteidigen!

Dass man den Revisionisten nichts anderes entgegenzusetzen hat als primitiven polizeistaatlichen Terror, verleiht den Zweifeln an der Richtigkeit des offiziellen Geschichtsbildes natürlich Auftrieb, denn welche Wahrheit bedarf zu ihrer Stützung eines Gesetzes?

 

[1]     Paul Rassinier, Le drame des juifs européens, Paris 1964, S. 79.

[2]     Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetze_gegen_Holocaustleugnung