5. Wer einmal lügt…

Nehmen wir die von den orthodoxen Historikern im Verlauf der Jahrzehnte über den Holocaust aufgestellten Behauptungen und die von ihnen genannten Opferzahlen unter die Lupe, so stellen wir fest, dass da ein heilloser Wirrwarr herrscht und sich die offizielle Version immer wieder geändert hat – so wie in George Orwells Jahrhundertroman 1984 die Fakten von der Partei immer wieder umgeschrieben werden. Hier einige markante Beispiele:

5.1.   Die Opferzahl von Auschwitz

Beginnen wir mit der Todesstatistik von Auschwitz. Im größten NS-Konzentrationslager starben:

  • 9 Millionen Menschen laut dem 1955 gedrehten Film Nuit et Brouillard;
  • 5 Millionen Menschen, davon über 4,5 Millionen Juden, laut Le Monde vom 20. April 1978;
  • 4 Millionen Menschen laut einem beim Nürnberger Prozess vorgelegten sowjetischen Dokument;[1]
  • 3,5 Millionen Vergaste und “viele” eines anderen Todes Gestorbene laut dem französisch-jüdischen Filmregisseur Claude Lanzmann;[2]
  • 3 Millionen Menschen, davon 2,5 Millionen Vergaste, allein bis Ende November 1943 laut dem ersten Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höss;[3]
  • 2 Millionen Juden laut der amerikanisch-jüdischen Historikerin Lucy Dawidowicz;[4]
  • 1,25 Millionen Menschen, davon 1 Million Juden, laut dem amerikanisch-jüdischen Historiker Raul Hilberg;[5]
  • 1,1 Millionen Menschen laut dem ehemaligen Direktor des Au­schwitz-Museums Franciszek Piper;[6]
  • 1 bis 1,5 Millionen Menschen laut dem französischen Forscher Jean-Claude Pressac im Jahre 1989;[7]
  • 800.000 bis 900.000 Menschen laut dem britisch-jüdischen Historiker Gerald Reitlinger;[8]
  • 775.000 bis 800.000 Menschen, davon 630.000 vergaste Juden, laut Jean-Claude Pressac im Jahre 1993;[9]
  • 630.000 bis 710.000 Menschen, davon 470.000 bis 550.000 vergaste Juden, laut Jean-Claude Pressac im Jahre 1994;;[10]
  • 510.000 Menschen, darunter 356.000 Vergaste, laut dem ehemaligen Spiegel-Chefredakteur Fritjof Meyer im Jahre 2002.[11]

Man sieht, dass die Zahlen kontinuierlich nach unten revidiert werden – allerdings ohne dass sich dadurch an der Gesamtzahl von 5 bis 6 Millionen Holocaust-Opfern auch nur das Geringste ändert!

Auf die wirkliche Opferzahl von Auschwitz werden wir später eingehen.

5.2.   Die Opferzahl von Majdanek

Im Konzentrationslager Majdanek bei Lublin starben:

  • 1,7 Millionen Menschen laut dem Urteil des Sondergerichts Lublin beim Prozess gegen ehemalige Lagerfunktionäre (Dezember 1944);[12]
  • 1,5 Millionen Menschen laut dem beim Nürnberger Prozess als Beweisstück eingereichten Bericht einer polnisch-sowjetischen Kommission;[13]
  • 360.000 Menschen laut dem polnischen Richter Zdzisław Łukaszkiewicz (1948);[14]
  • 235.000 Menschen laut dem polnischen Majdanek-Historiker Czesław Rajca (1992);[15]
  • Mindestens 200.000 Menschen, davon mindestens 60.000 Juden, laut dem Urteil beim Düsseldorfer Majdanek-Prozess (1981);[16]
  • 78.000 Menschen, davon 59.000 Juden, laut dem Leiter der Gedenkstätte Majdanek, Tomasz Kranz (2005).[17]

Wie der Schweizer Revisionist Jürgen Graf nachgewiesen hat, ist auch die von Kranz genannte Zahl noch um mindestens 28.000 zu hoch.[18]

5.3.   Seife aus Judenfett

Beim Nürnberger Prozess wurde von den Sowjets behauptet, die Deutschen hätten aus dem Fett Ermordeter Seife hergestellt.[19] Diese Schauermär geisterte jahrzehntelang durch die Weltpresse. Mit dichterischer Meisterschaft war sie bereits 1946 von Simon Wiesenthal ausgeschmückt worden:[20]

“In der letzten Märzwoche [1946] brachte die rumänische Presse eine einzigartige Nachricht: In der kleinen rumänischen Stadt Folti–ceni hat man mit der gesamten Feierlichkeit und regulären Bestattungszeremonie auf dem jüdischen Friedhof 20 Kisten Seife zu Grabe getragen. […] Auf den Kisten stand die Bezeichnung RIF – ‘Rein jüdisches Fett’. Ende 1942 fiel zum ersten Mal das schreckliche Wort ‘Transport für Seife’. Es war im Generalgouvernement, und die Fabrik war in Galizien, in Belzec. In dieser Fabrik wurden seit April 1942 bis Mai 1943 900.000 Juden als Rohstoff verwendet. […] Für die kulturelle Welt ist das Vergnügen vielleicht unbegreifbar, mit welchem die Nazis und ihre Frauen im Generalgouvernement diese Seife betrachteten. In jedem Stück Seife sahen sie einen Juden, den man hineingezaubert und dadurch verhindert hatte, einen zweiten Freud, Einstein oder Ehrlich aufwachsen zu lassen.”

1990 gab ein israelischer “Holocaust-Experte” namens Shmul Krakowski zu, dass die Judenfettseife eine Legende war.[21]

5.4.   Die Methoden der Judenvernichtung

Laut der heutigen Holocaust-Version, wie sie z. B. in der Enzyklopädie des Holocaust dargelegt wird, wurden die angeblichen Massenmorde in den “östlichen Vernichtungslagern” mit Motorabgasen begangen. In Auschwitz (sowie Majdanek) soll das Pestizid Zyklon B, das dort wie in anderen Lagern anerkanntermaßen zur Bekämpfung der fleckfieberübertragenden Laus eingesetzt wurde, eine zusätzliche Funktion als Tötungsmittel bei der Judenvernichtung erfüllt haben.

Betrachtet man nun die während des Krieges und unmittelbar danach entstandenen Zeugenaussagen, so stellt man fest, dass sie sich radikal von der heutigen Version unterscheiden. Für Belzec nannten die meisten Zeugen die Tötungsmethode elektrischer Strom; die Morde wurden wahlweise in einer Scheune oder in einem unterirdischen Wasserbecken begangen. Letzteres schilderte der ungarische Jude Stefan Szende wie folgt:[22]

“Die Menschenmühle umfaßt einen Raum von etwa 7 km Durchmesser. […] Die mit Juden vollbelasteten Züge fuhren durch einen Tunnel in die unterirdischen Räume der Hinrichtungsstätte ein. […] Die nackten Juden wurden in riesige Hallen gebracht. Mehrere tausend Menschen auf einmal konnten diese Hallen fassen. Der Boden dieser Hallen mit den Tausenden von Juden wurde in ein darunter liegendes Wasserbassin gesenkt, doch nur so weit, daß die Menschen auf der Metallplatte nicht ganz unter Wasser kamen. Wenn alle Juden auf der Metallplatte schon bis über die Hüften im Wasser standen, wurde elektrischer Starkstrom durch das Wasser geleitet. Nach wenigen Augenblicken waren alle Juden, Tausende auf einmal, tot. Dann hob sich der Metallboden aus dem Wasser. Auf ihm lagen die Leichen der Ermordeten. Eine andere Stromleitung wurde eingeschaltet, und die Metallplatte wurde zu einem Krematoriumssarg, heißglühend, bis alle Leichen zu Asche verbrannt waren. […] Die einzelnen Züge brachten drei- bis fünftausend, manchmal auch mehr Juden. Es gab Tage, an denen die Linie nach Belzec zwanzig oder mehr solcher Züge beförderte. Die moderne Technik in nazistischer Regie triumphierte. Das Problem, wie man Millionen Menschen hinrichten kann, war gelöst.”

Laut einem anderen Belzec-Schlüsselzeugen, dem nichtjüdischen Polen Jan Karski, wurden die Juden in Züge gepfercht, deren Boden mit ungelöschtem Kalk bedeckt war; dieser fraß den Eingeschlossenen bei lebendigem Leib das Fleisch von den Knochen.[23]

Für Sobibor nannten die wichtigsten Zeugen als Tatwaffe Chlor oder eine nicht näher definierte “schwarze Flüssigkeit”, die sich durch Löcher in der Decke in die Todeskammer ergoss. Laut den meisten Zeugen besaß die Gaskammer einen aufklappbaren Boden, durch den die Leichen wahlweise in eine Grube oder in einen Waggon fielen.[24]

Gehen wir zu Treblinka über. Am 15. November 1942, knapp vier Monate nach der Eröffnung des Lagers, verbreitete die Untergrundorganisation des Warschauer Ghettos einen langen Bericht, laut dem dort zwei Millionen Juden mit heißem Dampf verbrüht worden waren.[25] Nachdem die Rote Armee die Gegend um Treblinka im August 1944 erobert hatte, behauptete eine sowjetische Kommission, die Deutschen hätten in Treblinka drei Millionen Menschen erstickt, indem sie sie in Kammern sperrten und aus diesen die Luft herauspumpten.[26] Während des Nürnberger Prozesses griff die polnische Regierung auf die Dampfkammer-Version zurück. Sie legte ein Dokument vor, in dem es hieß, in Treblinka seien “mehrere hunderttausend Menschen” mit Dampf ermordet worden.[27]

Die Umstellung auf Gaskammern erfolgte 1946/1947. Da es vollkommen unglaubhaft war, dass in drei Lagern, die ein und derselben Verwaltung unterstanden, eine Vielzahl wild divergierender Mordmethoden zur Anwendung gelangt war, wurden all die eben erwähnten Versionen in die Rumpelkammer der Geschichte verbannt und durch Motorabgaskammern ersetzt. Den Anstoß zu dieser Version hatte das Geständnis eines SS-Mannes namens Kurt Gerstein gegeben, der in Belzec einer Vergasung mittels eines Dieselmotors beigewohnt haben wollte (siehe Kapitel 12.3.1.).

Fast ebenso aufschlussreich ist der Fall Auschwitz. Im Zeitraum vom 24. Oktober 1941 bis zum 7. Juli 1944 verfasste die polnische Widerstandsbewegung insgesamt 32 Berichte über dieses Lager, das als Vernichtungszentrum dargestellt wurde. Als Mordmethoden wurden Kampf­gase, ein Phantasie-Gas namens “Kreuzolit”, “elektrische Bäder” sowie ein “pneumatischer Hammer” erwähnt; von Zyklon B war nie die Rede. Die Gaskammern befanden sich diesen Berichten zufolge nicht in den Krematorien, wie später behauptet wurde, sondern in “Häusern in einem Wald”.[28]

Am 17. Mai 1944 nahm die heutige Auschwitz-Version Gestalt an. Damals veröffentlichte die jüdische Organisation “Weltzentrale des Hechaluz” in Genf einen Artikel mit dem Titel “Tatsachenbericht über Auschwitz und Birkenau”. Bei den Verfassern des “Tatsachenberichts” handelte es sich um zwei anderthalb Monate zuvor aus Auschwitz geflohene slowakische Juden, Rudolf Vrba und Alfred Wetzler. Im November 1944 erschien in Washington eine englische Übersetzung, die als “WBR [War Refugee Board] Report” in die Geschichte eingegangen ist.[29] Die Beschreibung der Krematorien war fehlerhaft, woraus zu schließen ist, dass Vrba und Wetzler diese niemals von innen gesehen hatten.[30]

Am 2. Februar 1945, eine Woche nach der Befreiung des Lagers, erschien in der Prawda ein Artikel des jüdischen Journalisten Boris Polevoi mit dem Titel “Das Todeskombinat in Auschwitz”. Polevoi berichtete von einem Fließband, auf dem jeweils Hunderte von Menschen mit elektrischem Strom getötet worden seien (eine Geschichte, die gleich wieder in der Versenkung verschwand). Gaskammern hatte Polevoi zwar auch entdeckt, aber am falschen Ort – im östlichen Lagersektor, wo sie seither niemand mehr lokalisiert hat. Dieser Irrtum wurde jedoch schon bald korrigiert: Vor einer polnischen Kommission traten die ehemaligen jüdischen Auschwitz-Häftlinge Henryk Tauber, Shlama Dragon und Henryk Mandelstam auf, die bezeugten, dass in den Krematorien von Auschwitz Massenmorde mit Zyklon B verübt worden seien. Am 24. Mai 1945 gab Tauber die Gesamtopferzahl des Lagers mit vier Millionen an.[31] An dieser exorbitanten Ziffer hielt die polnische Geschichtsschreibung bis Anfang der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts fest. Seither gibt es zwei offizielle Opferzahlen, die sich um 400.000 unterscheiden: Auf den neuen Gedenksteinen in Birkenau ist von 1,5 Millionen Opfern die Rede, während der damalige Leiter der wissenschaftlichen Abteilung des Auschwitz-Museums, Franciszek Piper, 1993 von 1,1 Millionen Opfern sprach60 – was, wie wir bald sehen werden, immer noch eine Übertreibung um ca. das Achtfache darstellte.

5.5.   Die Gaskammern in den westlichen Lagern

In der unmittelbaren Nachkriegszeit unterschieden die Ankläger Deutschlands noch nicht zwischen “Vernichtungslagern” und “normalen Konzentrationslagern”. Damals hieß es, praktisch jedes Lager habe eine Gaskammer gehabt und sei somit zumindest ein kleines Vernichtungslager gewesen. Beim Nürnberger Prozess sagte der britische Chefankläger Sir Hartley Shawcross:[32]

“Das Morden wurde betrieben wie irgendeine Industrie der Massenproduktion, in den Gaskammern und Öfen von Auschwitz, Dachau, Treblinka, von Buchenwald, Mauthausen, Majdanek und Oranienburg.”

Ebenfalls in Nürnberg gab der tschechische Arzt und ehemalige Dachau-Häftling Dr. Franz Blaha folgendes zu Protokoll:[33]

“Die Gaskammer wurde im Jahre 1944 vollendet, und ich wurde von Dr. Rascher gerufen, um die ersten Opfer zu untersuchen. Von den 8-9 Personen, die in der Kammer waren, waren drei noch am Leben, und die anderen schienen tot zu sein. Ihre Augen waren rot, und ihre Gesichter aufgedunsen.”

Eine anschauliche Schilderung der Gaskammern von Buchenwald lieferte der französische Augenzeuge Charles Hauter:[34]

“Die rasche Durchführung der Ausrottung erforderte eine spezielle Art der Industrialisierung. Die Gaskammern entsprachen diesen Anforderungen auf verschiedenartigste Weise. Manche, raffiniert konstruierte, wurden von Säulen aus durchlässigem Material gestützt, in denen sich das Gas bildete und dann durch die Wände drang. Andere waren von einfacherer Struktur, aber alle sahen prunkvoll aus. Man konnte leicht erkennen, dass die Architekten sie mit Vergnügen gebaut und sie lange geplant hatten, wobei sie alle ihre ästhetischen Fähigkeiten spielen ließen. Sie waren der einzige liebevoll konstruierte Teil des Lagers.”

Ähnliche Aussagen gab es über fast jedes Konzentrationslager. Es gab auch Tätergeständnisse. Franz Ziereis, Kom­mandant von Mauthausen, der bei der Befreiung des Lagers durch zwei Bauchschüsse verletzt worden war, “gestand” beispielsweise auf dem Sterbebett, dass auf Schloss Hartheim bei Linz eine bis anderthalb Millionen Menschen vergast worden waren:[35]

“SS-Gruppenführer Glücks hat die Anordnung gegeben, schwache Häftlinge als geisteskrank zu erklären und sie in einer großen Anlage mit Gas umzubringen. Dort wurden ungefähr 1 bis 1,5 Millionen umgebracht. Diese Stelle heißt Hartheim und liegt 10 km von Linz in der Richtung nach Passau.”

Anderthalb Jahrzehnte später, am 19. August 1960, hielt Martin Broszat, damaliger Mitarbeiter und späterer Direktor des Münchner Instituts für Zeitgeschichte, in einem Leserbrief an die Wochenzeitung Die Zeit fest:

“Weder in Dachau noch in Bergen-Belsen noch in Buchenwald sind Juden oder andere Häftlinge vergast worden. […] Die Massenvernichtung der Juden durch Gas begann 1941/1942 und fand ausschließlich an einigen hierfür ausgewählten und mit Hilfe entsprechender technischer Einrichtungen versehener Stellen, vor allem im besetzten polnischem Gebiet (aber nirgends im Altreich) statt: In Auschwitz, in Sobibor am Bug, in Treblinka, Chelmno und Belzec.”

Somit gab Broszat zu, dass sämtliche Zeugenaussagen über Menschenvergasungen in Dachau, Bergen-Belsen und Buchenwald erlogen gewesen waren. Ob es in Lagern wie Ravensbrück, Sachsenhausen und Mauthausen zu Vergasungen kleineren Umfangs gekommen war (Massenvergasungen hatte er ja ausgeschlossen), ließ Broszat offen. Bis zum heutigen Tag sind sich die Holocaust-Historiker über diese Frage nicht einig. Während Raul Hilberg in seinem Standardwerk Die Vernichtung der europäischen Juden pragmatisch auf diese kleinen Gaskammern verzichtet, wird deren Existenz z. B in dem Sammelband Neue Studien zu nationalsozialistischen Massentötungen durch Giftgas3 weiter hartnäckig behauptet, obwohl sie wegen der geringen behaupteten Opferzahlen für den Holocaust gar nicht nötig wären. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Würden diese Historiker einräumen, dass alle Zeugenaussagen über Vergasungen in Ravensbrück, Sachsenhausen, Mauthausen etc. falsch waren, so würde ein kritisch denkender Mensch womöglich fragen, weshalb denn die Zeugenaussagen über Vergasungen in Auschwitz, Treblinka, Sobibor etc. glaubwürdiger sein sollten!

Welcher Qualität das Beweismaterial für diese Gaskammern ist, lässt sich anschaulich am Fall Sachsenhausen aufzeigen. Nachdem die Rote Armee das Lager befreit hatte, kamen sowjetische “Experten” zum Schluss, dort habe es eine Gaskammer von 2,75 m × 3 m Größe gegeben.[36] Der ehemalige Sachsenhausen-Kommandant Anton Kaindl gestand beim Prozess gegen das Lagerpersonal:[37]

“Ich hatte im März 1943 die Gaskammern [Plural!] als Massenvernichtungsstätte eingeführt.”

Gab es nun eine Gaskammer oder mehrere? Und wie konnte ein Raum von 2,75 m × 3 m Größe als “Massenvernichtungsstätte” dienen? Solche erzwungenen Geständnisse sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen.

Laut den sowjetischen “Experten” hatte in Sachsenhausen Zyklon A als Tötungsmittel gedient. Allerdings war Zyklon A während des Zweiten Weltkriegs längst nicht mehr in Gebrauch; es war bereits durch den Versailler Vertrag verboten und vollständig von dem Nachfolgeprodukt Zyklon B abgelöst worden.[38]

Das Gebäude, in der sich die “Gaskammer” sowie eine “Genickschussanlage” befunden haben sollen, wurde 1953 von der Kasernierten Volkspolizei der DDR gesprengt.[39] Eigentlich merkwürdig, dass die antifaschistische DDR die Beweise für die schlimmsten Verbrechen der Nazis in Sachsenhausen vernichtet hat, nicht wahr? Offenbar wollte man damals in Ostberlin vermeiden, dass sich jemand die “Tötungsstätten” etwas gar zu genau ansah.

 

[1]     Nürnberger Dokument URSS-008.

[2]     Vorwort C. Lanzmanns zu F. Müller, Trois ans dans une chambre à gaz, Paris 1980, S. 12.

[3]     Nürnberger Dokument PS-3868.

[4]     L. Dawidowicz, The War against the Jews, London 1990, S. 191.

[5]     R. Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, 3 Bände, Frankfurt a.M. 1997, S. 946.

[6]     F. Piper, Die Zahl der Opfer von Auschwitz, Oświęcim 1993.

[7]     J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique and Operation of the Gas Chambers, New York 1989, S. 553.

[8]     G. Reitlinger, aaO. (Anm. 31), S. 524.

[9]     J.-C. Pressac, Les crématoires d’Auschwitz, Paris 1993, S. 148.

[10]    J.-C. Pressac, aaO. (Anm. 48), S. 202.

[11]    F. Meyer, “Die Zahl der Opfer von Auschwitz. Neue Erkenntnisse durch neue Archivfunde”, Osteuropa, Nr. 5, Mai 2002.

[12]    Sentencja Wyroku. Specialny sąd karny w Lublinie, Archiwum Państwowego Muzeum na Majdanku, sygn. XX-1, S. 100.

[13]    IMT, Band VII, S. 590.

[14]    Zdzisław Łukaszkiewicz, “Obóz koncentracyjny i zagłady Majdanek”, Biuletyn Głównej Komisji Badania Zbrodni Niemieckich w Polsce, Nr. 4 (1948).

[15]    Czesław Rajca, “Problem liczby ofiar w obozie na Majdanku”, Zeszyty Majdanka XIV, 1992, S. 219.

[16]    Bezirksgericht Düsseldorf, Urteil Hackmann u. a., XVII 1/75.

[17]    Tomasz Kranz, “Ewidencja zgonów i śmiertelność więźniów KL Lublin”, Zeszyty Majdanka, XXIII (2005).

[18]    http://juergen-graf.vho.org/articles/zur-revision-der-opferzahl-von-majdanek.html.

[19]    IMT VII, S. 656, 657.

[20]    Der neue Weg, Wien, Nr. 1718, 1946.

[21]    Daily Telegraph, 25. April 1990.

[22]    S. Szende, Der letzte Jude aus Polen, Zürich 1945, S. 290ff.

[23]    J. Karsi, Story of a Secret State, Boston 1944, S. 339-351.

[24]    J. Graf, T. Kues, C. Mattogno, aaO. (Anm. 30).

[25]    K. Marczewska, W. Waźniewski, “Treblinka w świetle Akt Delegatury Rządu RP na Kraji”, Biuletyn Głównej Komisji Badania Zbrodni Hitlerowskich w Polsce, Band XIX, Warschau 1968, S. 136ff.

[26]    Gosudarstvenny Arkhiv Rossiskoj Federatsii, Moskau, 7021-115-9, S, 108.

[27]    Nürnberger Dokument PS-3311.

[28]    Enrique Aynat, “Die Berichte des polnischen Widerstandes über die Gaskammern von Auschwitz”, Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung, 2/2004.

[29]    Archiv des staatlichen Auschwitz-Museums, RO, Band XXa, S. 26, 27.

[30]    Siehe hierzu Enrique Aynat, Los “protocolos de Auschwitz” – ¿Una fuente histórica?, Alicante 1990.

[31]    Akten des Höss-Prozesses, Band 11, S. 130.

[32]    IMT, Band XIX, S. 483.

[33]    IMT, Band V, S. 198.

[34]    Zitiert nach P. Vidal-Naquet, Les assassins de la mémoire, Paris 1991, S. 28.

[35]    S. Wiesenthal, KZ Mauthausen, Wien 1946, S. 7, 8.

[36]    Gosudarstvenny Arkhiv Rossiskoj Federatsii, Moskau, 7021-104-3, S. 2-4.

[37]    Eugen Kogon, Hermann Langbein, Adalbert Rückerl (Hg.), Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas, Frankfurt a.M. 1983, S. 255.

[38]    G. Morsch, B. Perz (Hg.), aaO. (Anm. 3), S. 44.

[39]    Ebenda, S. 276.