6. Die Holocaust-Historiker und die Dokumente

6.1.   Die Ausgangslage

Wenn während des Zweiten Weltkriegs wirklich ein systematischer Völkermord an mehreren Millionen Juden stattfand, dann bedurfte es hierzu einer aufwendigen Organisation, in die Tausende von Menschen verwickelt sein mussten. Eine Operation dieser Tragweite konnte unmöglich ohne eine Vielzahl schriftlicher Anweisungen erfolgen. Man würde demnach erwarten, eine wahre Flut dokumentarischer Belege über Planung und Durchführung der Judenausrottung vorzufinden – doch weit gefehlt! Der erste Holocaust-Historiker, der französische Jude Léon Poliakov, hielt bereits 1950 unmissverständlich fest:[1]

“Die Judenausrottung bleibt, sowohl hinsichtlich ihrer Konzeption als auch in vielen anderen Punkten, in Dunkel gehüllt. […] Kein Dokument ist übriggeblieben; vielleicht hat auch gar nie eines existiert.”

Diese Aussage bedarf bis heute keiner Revision.

6.2.   Die vergebliche Suche nach dem Führerbefehl

Es braucht kaum betont zu werden, dass ein hypothetischer Befehl zur physischen Ausrottung der Juden einzig und allein von Adolf Hitler persönlich hätte erteilt werden können; weder Himmler noch Heydrich noch Göring wären befugt gewesen, einen so folgenschweren Entscheid zu fällen. Da ein solcher Befehl niemals vorgefunden wurde, spekulieren die orthodoxen Historiker seit Jahrzehnten endlos darüber, wann er wohl ergangen sein könnte. Zur Klärung dieser Frage wurden zwei internationale Kolloquien einberufen, 1982 in Paris und 1984 in Stuttgart. Bei der Lektüre der Sammelbände, in denen die betreffenden Vorträge abgedruckt sind,[2] stellt man fest, dass es praktisch für jeden Referenten Ehrensache war, bezüglich des Datums, an dem der Entscheid zur Judenvernichtung gefallen sein soll, eine eigene These aufzustellen. All diese Thesen hängen jedoch völlig in der Luft, da sie durch keinerlei Dokumente abgestützt werden.

In der Tat ist die Lage der orthodoxen Historiker aussichtslos. Laut der offiziellen Holocaust-Version wurde das erste “Vernichtungslager”, Chelmno, bereits Ende 1941 in Betrieb genommen, was natürlich heißt, dass damals bereits eine Ausrottungspolitik bestanden haben muss. (Die Vorstellung, irgendein lokaler Kommandant habe auf eigene Faust ein Vernichtungslager errichten können, ist zu abwegig, um eine Erörterung zu verdienen.) Doch unmittelbar nach der Eröffnung von Chelmno, im Januar 1942, setzt eine Flut von Dokumenten über den Einsatz von Juden in der Kriegswirtschaft ein – und diese brauchte lebendige Juden, keine vergasten.

6.3.   Der Mythos von der Tarnsprache

Da sich die Holocaust-Historiker unmöglich mit Zeugenaussagen begnügen können, sind sie gezwungen, zumindest eine gewisse Anzahl von Dokumenten vorzulegen, die den Gaskammervölkermord angeblich beweisen. Dabei greifen sie zu einem Trick, der bereits beim Nürnberger Prozess Anwendung fand. Carlo Mattogno charakterisiert ihn wie folgt:[3]

“Die Nürnberger Inquisitoren schufen jene absurde Deutungsmethode, die es ermöglicht, in jedes beliebige Dokument etwas hinein zu interpretieren, das dort nicht steht. Ausgangslage dieser Deutungsmethode ist das – unbegründete und willkürliche – Axiom, dass die NS-Behörden sogar in den geheimsten Dokumenten eine Art Tarnsprache benutzt hätten, deren Schlüssel die Nürnberger Inquisitoren natürlich entdeckt zu haben behaupteten. So erfolgte die systematische Fehldeutung von an und sich unverfänglichen Dokumenten im Sinne der Ausrottungsthese.”

Das bekannteste Beispiel einer solch willkürlichen Interpretation ist der Begriff “Endlösung der Judenfrage”, den die orthodoxen Historiker als Synonym für “Vernichtung” deuten, obgleich aus den zeitgenössischen Dokumenten klar hervorgeht, dass die “Endlösung” territorialer Natur war. Dass Wörter wie “Auswanderung” und “Evakuierung” missbräuchlich als Tarnbegriffe für “Tötung” interpretiert werden, haben wir bereits hervorgehoben. Tendenziös gedeutet werden von den orthodoxen Historikern auch Wörter, die mit “Sonder-” beginnen (“Sonderbehandlung”, “Sonderaktion”, “Sondermaßnahmen”). Diese konnten in der Tat in manchen Fällen Synonyme für “Hinrichtung” sein,[4] doch konnte “Sonderbehandlung” auch die Unterbringung hochgestellter Persönlichkeiten aus Feindstaaten unter fürstlichen Bedingungen und ihre Versorgung mit Zusatzkost bedeuten.[5] Zum Thema “Sonderbehandlung in Auschwitz” hat C. Mattogno eigens ein Buch verfasst, in dem er eine Reihe von Dokumenten aus Auschwitz präsentiert, in denen dieser Begriff erscheint. Er weist nach, dass die mit “Sonder-” beginnenden Wörter in keinem einzigen Fall eine kriminelle Bedeutung hatten und in vielen Fällen hygienische Maßnahmen bezeichneten.[6]

6.4.   Die “kriminellen Indizien” Jean-Claude Pressacs

Als einziger Vertreter der Ausrottungsthese hat der französische Forscher Jean-Claude Pressac ernsthaft versucht, die Realität der Judenvergasungen anhand von Dokumenten nachzuweisen. Unter dem irreführenden Titel Auschwitz: Technique and Operations of the Gas Chambers veröffentlichte Pressac 1989 ein ungeheuer umfangreiches Buch über Auschwitz, das für die Wissenschaft von größtem Wert ist, weil darin zahlreiche wichtige Dokumente abgelichtet werden.61 Ein Buch von nur rund einem Zehntel dessen Umfangs mit dem Titel Les crématoires d’Auschwitz folgte vier Jahre später.63,48 Pressac räumte zwar ein, keinen direkten Beweis für die Existenz von Gaskammern zur Menschentötung entdeckt zu haben, führte jedoch in beiden Büchern eine Anzahl von Dokumenten der Zentralbauleitung von Auschwitz an, die seiner Ansicht nach “kriminelle Indizien” enthielten. Hierunter verstand er angebliche “Schnitzer” der Bauleitung, die ungeachtet des angeblich strengen Verbots, die Vergasungen zu erwähnen, in ihren Dokumenten Hinweise auf diese hinterlassen habe. Mehrere revisionistische Forscher – Robert Faurisson, Serge Thion, Germar Rudolf und Carlo Mattogno – haben Pressacs Argumente ausführlich analysiert und widerlegt.[7] Wir begnügen uns hier mit einem einzigen “kriminellen Indiz”.

Am 31. März 1943 erwähnte Karl Bischoff, Leiter der Bauleitung von Auschwitz, die Bestellung einer gasdichten Tür mit Guckloch.[8] Für den Laien ist dies ein schlagender Beweis für Menschenvergasungen: Warum, wird er fragen, brauchte die Tür einer Entlausungskammer bloß ein Guckloch? Die Antwort findet sich in einer “Dienstanweisung für die Bedienung der Blausäure-Entwesungskammer im KL Mauthausen, Unterkunft Gusen”,[9] laut der ein in dieser Kammer arbeitender Mann ständig von einem zweiten Mann zu beobachten war, damit ihm letzterer im Falle einer Vergiftung Hilfe leisten konnte. Ironischerweise bildete Pressac in seinem ersten Buch an mehreren Stellen Türen von Entwesungskammern mit Gucklöchern ab,[10] was dem Verdacht Auftrieb verlieh, er habe sich als trojanisches Pferd der Revisionisten ins feindliche Lager eingeschlichen, um dieses subtil zu diskreditieren.

Nach dem Erscheinen seines zweiten Buches kritisierte Pressac die orthodoxe Holocaust-Version mit zunehmender Schärfe. In einem Interview reduzierte er die Gesamtopferzahl der Lager Chelmno, Majdanek, Belzec, Sobibor und Treblinka auf 510.000 – etwas über ein Viertel der von den Holocaust-Historikern postulierten Zahl – und sagte, die “offizielle Darstellung des Konzentrationslagersystems” sei “dem Untergang geweiht”.[11] So fiel Pressac in Ungnade. Als er 2003 im Alter von erst 59 Jahren starb, erwähnten die Medien, die ihn ein Jahrzehnt zuvor als Widerleger des Revisionismus gefeiert hatten, sein Ableben mit keinem Wort, und die einzigen Nachrufe auf ihn stammten paradoxerweise von drei Revisionisten – Robert Countess, Carlo Mattogno und Jürgen Graf.[12]

6.5.   Der “Vergasungskeller”-Brief

Am 29. Januar 1943 stellte der Chef der Zentralbauleitung von Au­schwitz, Karl Bischoff, dem SS-Brigadeführer Hans Kammler ein Schreiben zu, in dem er u. a. ausführte:[13]

“Das Krematorium II wurde unter Einsatz aller verfügbaren Kräfte trotz unsagbarer Schwierigkeiten und Frostwetter bei Tag- und Nachtbetrieb bis auf bauliche Kleinigkeiten fertiggestellt. Die Öfen wurden im Beisein des Herrn Oberingenieur Prüfer der ausführenden Firma, Firma Topf u. Söhne, Erfurt, angefeuert und funktionieren tadellos. Die Eisenbetondecke des Leichenkellers konnte infolge Frosteinwirkung noch nicht ausgeschalt werden. Dies ist jedoch unbedeutend, da der Vergasungskeller hierfür benützt werden kann.”

Für die Holocaust-Historiker beweist dieses Schreiben, dass der Leichenkeller 1 des Krematoriums II von Birkenau als Gaskammer zur Tötung von Menschen geplant war. Diese These wurde von Jean-Claude Pressac in seinem großen Werk Auschwitz: Technique and Operation of the Gas Chambers scharf kritisiert:[14]

“Die lediglich auf dem Brief vom 29. Januar 1943 beruhende Behauptung, der Ausdruck ‘Vergasungskeller’ habe sich auf eine Gaskammer zur Tötung von Menschen bezogen, die im Leichenkeller 1 des Krematorium II eingerichtet worden sei, war verantwortungslos, denn sogar wenn ‘Gaskammer’ stimmte, gab es keinen Beweis dafür, dass sie zur Tötung von Menschen diente.”

Selbst Pressac räumt also ein, dass dieser Brief keinen Beweis für die Existenz einer Gaskammer zur Tötung von Menschen im Krematorium II darstellt. Carlo Mattogno erklärt den Brief vor dem Hintergrund der Fleckfieberepidemie, die den Hauptgrund für die erschreckend hohe Sterblichkeit in Auschwitz darstellte. Unter Berufung auf eine Reihe von Dokumenten vertritt Mattogno die These, die SS habe geplant, im Leichenkeller 1 des Krematoriums II eine provisorische Entlausungskammer einzurichten.[15] Dieses Projekt wurde niemals verwirklicht.

6.6.   Zitate von NS-Größen als Beweis für den Holocaust

In Ermangelung dokumentarischer Belege für die Existenz einer Ausrottungspolitik verweisen die offiziellen Historiker immer wieder auf Aussprüche von Hitler, Goebbels, Himmler und anderen NS-Größen, in denen den Juden mit Vernichtung gedroht wird. Hier die bekanntesten davon.

6.6.1.   Die Passage aus Mein Kampf über die “hebräischen Volksverderber”

In Mein Kampf schrieb Adolf Hitler:[16]

“Hätte man zu Kriegsbeginn und während des Krieges einmal zwölf- oder fünfzehntausend dieser hebräischen Volksverderber so unter Giftgas gehalten, wie Hunderttausende unserer allerbesten deutschen Arbeiter aus allen Schichten und Berufen es im Felde erdulden mussten, dann wäre das Millionenopfer der Front nicht vergeblich gewesen.”

Um diese Stelle richtig zu deuten, muss man Hitlers Biographie kennen. Er war 1918 durch einen Gasangriff zeitweise erblindet, und der Gaskrieg stellte für ihn ein Trauma dar. Wie alle radikalen deutschen Nationalisten machte Hitler die (größtenteils jüdischen) marxistischen Führer, die Wehrkraftzersetzung betrieben hatten, für die Niederlage Deutschlands verantwortlich. Der ominöse Satz bedeutet also: “Hätte man die jüdisch-marxistischen Führer, statt sie im Hinterland agitieren lassen, an die Front geschickt, wo sie wie alle anderen Soldaten Giftgasangriffen ausgesetzt gewesen wären, hätten wir den Krieg nicht verloren.” Dass Hitler nicht die Ausrottung der Juden in ihrer Gesamtheit gefordert haben kann, geht schon aus der Zahl “zwölf- bis fünfzehntausend” hervor.

Indem die orthodoxen Historiker diese Stelle als Beweis für einen später angeblich erfolgten Gaskammer-Völkermord deuten, verstricken sie sich in einen unlösbaren Widerspruch. Einerseits machen sie geltend, die NS-Führung habe keine Dokumente über die Judenausrottung erstellt, um ihre Verbrechen zu vertuschen, anderseits behaupten sie, Hitler habe seine Völkermordpläne aller Welt schon im Voraus kundgetan!

6.6.2.   Eine ominöse Passage aus dem Tagebuch des Propagandaministers Josef Goebbels

Für den 27. März 1942 findet sich in den Tagebüchern des NS-Propa­gandaministers Josef Goebbels ein Eintrag, dem zufolge an den Juden “ein ziemlich barbarisches und hier nicht näher zu beschreibendes Verfahren” angewendet werde. 60% der Juden würden liquidiert, während nur 40% zur Arbeit eingesetzt werden könnten.[17] Wir sehen keinen Grund, die Echtheit dieser Passage zu bezweifeln, verweisen aber auf den Eintrag vom 7. März 1942, in dem Goebbels schreibt, die Juden müssten zunächst einmal im Osten konzentriert werden; eventuell könne man ihnen ja nach dem Krieg eine Insel wie Madagaskar zuweisen. Diese Eintragung steht in krassem Widerspruch zu der 20 Tage später erfolgten. Goebbels, ein unversöhnlicher Judengegner, könnte sich bei der Niederschrift dieser Passage in einen immer schärferen Hass auf die Juden hineingesteigert und dabei Phantasien zu Papier gebracht haben, die nicht zu seiner früheren Anmerkung passen. Deshalb ist diese Stelle kein Beweis für eine tatsächlich erfolgte systematische Judenvernichtung, sondern allenfalls ein Indiz für eine solche – ein Indiz freilich, dem eine Unmenge von Gegenbeweisen entgegensteht.

6.6.3.   Die beiden Himmler-Reden vom Oktober 1943

Sehr oft wird in der Holocaust-Literatur aus zwei blutrünstigen Reden zitiert, die der Reichsführer SS Heinrich Himmler im Oktober 1943 in Posen gehalten haben soll. In seiner ersten Ansprache sagte er vor SS-Führern angeblich folgendes:[18]

“Ich will hier vor Ihnen in aller Offenheit auch ein ganz schweres Kapitel erwähnen. Unter uns soll es einmal ganz offen ausgesprochen sein, und trotzdem werden wir in der Öffentlichkeit nie darüber reden. […] Ich meine jetzt die Judenevakuierung, die Ausrottung des jüdischen Volkes. Es gehört zu den Dingen, die man leicht ausspricht: ‘Das jüdische Volk wird ausgerottet’, sagt ein jeder Parteigenosse, ‘ganz klar, machen wir, steht in unserem Programm, Ausschaltung der Juden, Ausrottung, machen wir.’ […] Wir hatten die moralische Pflicht, dieses Volk, das uns umbringen wollte, umzubringen.”

Eine Originalfassung existiert nicht; Himmler ließ den Text der Geheim-Rede später angeblich mit Schreibmaschine niederschreiben – für wen? Für die Nachwelt, damit sie endlich einmal einen handfesten Beweis für den Holocaust vor sich hatte? Wie der britische Historiker David Irving erwähnt, sind kritische, d. h. der Holocaustthese dienliche Passagen offenbar später eingefügt worden, wie sich aus den verschiedenen Zeileneinrückungen auf den betreffenden Seiten ersehen lässt.[19] Von dieser Rede gibt es eine Schallplattenaufnahme von sehr schlechter Qualität; unseres Wissens ist niemals überprüft worden, ob da wirklich Himmler spricht.

An dem hier zitierten Text fallen folgende Merkwürdigkeiten auf:

  • Himmler setzt die “Evakuierung” der Juden mit ihrer “Ausrottung” gleich und vermengt dadurch zwei verschiedene Begriffe.
  • Im Parteiprogramm der NSDAP stand nichts von der Ausrottung der Juden; darin wurde lediglich festgehalten, dass kein Jude Volksgenosse sein könne.
  • Himmler spricht von der Judenausrottung, als sei diese bereits abgeschlossen. Dabei lebten damals im von Deutschland beherrschten Europa Millionen von Juden. Den ungarischen war zu jenem Zeitpunkt noch kein Haar gekrümmt worden; von den Juden Frankreichs blieben bis Kriegsende 75% von der Deportation verschont.[20]

Übrigens hatte Himmler am 23. November 1942 bei einer Ansprache in Bad Tölz gesagt:[21]

“Völlig gewandelt hat sich auch die Judenfrage in Europa. […] Der Jude ist aus Deutschland ausgesiedelt; er lebt heute im Osten und arbeitet an unseren Straßen, Bahnen etc. Dieser Prozeß ist konsequent, aber ohne Grausamkeit durchgeführt worden.”

Wenn die Holocaust-Historiker die Himmler-Reden in Posen als “Beweis” für die Judenvernichtung anführen, können die Revisionisten ebenso gut seine Ansprache in Bad Tölz als “Beweis” dafür ins Feld führen, dass die Juden nach Russland ausgesiedelt wurden – was in Übereinklang mit den zeitgenössischen deutschen Dokumenten steht.

Eine ausführliche Diskussion solcher Zitate Himmlers und anderer nationalsozialistischer Spitzenpolitiker findet sich in Germar Rudolfs Vorlesungen über den Holocaust.[22]

6.7.   Das Tagebuch des Dr. Johann Paul Kremer

Dr. Johann Paul Kremer, Medizinprofessor an der Universität Münster, wurde als Stellvertreter für einen erkrankten Arzt für den Zeitraum vom 30. August bis zum 18. November 1942 nach Auschwitz beordert, wo er ein Tagebuch führte.[23] Einige Auszüge aus letzterem werden in der Holocaust-Literatur als Beweise für einen Massenmord an Juden in Auschwitz interpretiert:

“2. Sept. Zum 1. Mal draußen bei einer Sonderaktion zugegen. Im Vergleich hierzu erscheint das Dante’sche Inferno fast wie eine Komödie. Nicht umsonst wird Auschwitz das Lager der Vernichtung genannt.

12. Oktober: […] in der Nacht noch bei einer Sonderaktion aus Holland (1600 Personen). Schauerliche Scenen vor dem letzten Bunker. Das war die 10. Sonderaktion […].

18. Oktober: Bei naßkaltem Wetter heute Sonntagmorgen bei der 11. Sonderaktion (Holland) zugegen. Gräßliche Scenen bei drei Frauen, die um das nackte Leben flehen.”

Mit den “Sonderaktionen”, argumentierten die Holocaust-Historiker, sei die Vergasung eben eingetroffener Judentransporte gemeint gewesen, und bei dem “letzten Bunker” habe es sich um das zweite von zwei damals angeblich als Gaskammern genutzten Bauernhäusern außerhalb des Lagers Birkenau gehandelt.

Dem französischen Forscher Robert Faurisson kommt das Verdienst zu, Kremers Tagebucheinträge als erster vor dem Hintergrund der damals in Auschwitz wütenden furchtbaren Fleckfieberepidemie gedeutet zu haben, die an manchen Tagen bis zu 300 Opfer forderte.[24] Unter diesen Umständen konnte man Auschwitz durchaus das “Lager der Vernichtung” nennen.

Mit dem “letzten Bunker” konnte keinesfalls das zweite der beiden (rund 650 m voneinander entfernten) Bauernhäuser gemeint sein, denn in diesem Fall hätte Kremer natürlich vom “zweiten Bunker” gesprochen.

Bei den drei Frauen, die “um das nackte Leben flehten”, handelte es sich nach der Deutung Faurissons um zum Tode Verurteilte. Es kam in der Tat vor, dass man solche zur Hinrichtung in ein Lager schickte, doch liefert C. Mattogno in seinem erwähnten Buch Sonderbehandlung in Auschwitz hier eine Interpretation, die wahrscheinlicher anmutet. An der Südostseite des Lagers Auschwitz I gab es elf Blöcke, von denen der letzte als Gefängnis diente. Manchmal wurden nachts angekommene Transporte hier eingesperrt, ehe man sie am nächsten Morgen registrierte und ins Lager aufnahm. Diese Prozedur mag sehr wohl bei einigen Frauen Todesangst ausgelöst haben. Dass die drei Frauen getötet worden seien, behauptet Kremer wohlverstanden nicht.

Nach seinem Dienst in Auschwitz wurde Kremer nach Münster zurückgeschickt (vermutlich damit er vor Kollegen und Studenten ausplaudern konnte, wozu er in Auschwitz Beihilfe geleistet hatte…). Beim Krakauer Prozess gegen Angehörige der Lagermannschaft von Au­schwitz (1948) deutete er seine Tagebucheinträge im Sinne der Anklage und wurde dafür belohnt: Das ursprünglich gegen ihn verhängte Todesurteil wurde umgewandelt, und 1958 kam er frei. Beim Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-1965) saß der mittlerweile 80-jährige abermals auf der Anklagebank und bestätigte wiederum, dass er in Au­schwitz Vergasungen beigewohnt hatte. Er wurde zu vier Jahren Haft verurteilt, die er aber im Hinblick auf die bereits in Polen verbüßte Strafe nicht abzusitzen brauchte. Hätte er “verstockt geleugnet”, so wäre er mit großer Wahrscheinlichkeit zu lebenslanger Haft verurteilt worden und im Gefängnis gestorben. Dazu hatte er keine Lust.

6.8.   Dokumente, die der Ausrottungsthese widersprechen

6.8.1.  Dokumente über die Deportation der Juden zur Zwangsarbeit

Diese Dokumente setzen Anfang 1942 ein. Einige haben wir bereits zitiert; hier noch zwei weitere, besonders aussagekräftige. Am 21. August 1942 hielt Martin Luther, ein Beamter des Auswärtigen Amtes, in einem Memorandum fest:[25]

“Auf Grund der […] erwähnten Führeranweisung wurde mit der Evakuierung der Juden aus Deutschland begonnen. Es lag nahe, gleich die jüdischen Staatsangehörigen der Länder mitzuerfassen, die ebenfalls Judenmaßnahmen ergriffen hatten. […] Die Zahl der auf diese Weise nach dem Osten abgeschobenen Juden reichte nicht aus, den Bedarf an Arbeitskräften zu decken. Das Reichssicherheitshauptamt trat daher auf Weisung des Reichsführers SS an das Auswärtige Amt heran, die slowakische Regierung zu bitten, 20.000 junge, kräftige slowakische Juden aus der Slowakei zur Abschiebung nach Osten zur Verfügung zu stellen.”

Am 9. Mai 1944, als der Legende zufolge eben die Ausrottung der ungarischen Juden in Auschwitz-Birkenau anlief, schrieb Himmler an den Chef des SS-Wirtschaftsverwaltungshauptamtes:[26]

“Der Führer hat befohlen, daß zur Bewachung der 200.000 Juden, die der Reichsführer SS in die Konzentrationslager des Reiches überführt, um sie bei den großen Bauten der OT [Organisation Todt] und sonstigen kriegswichtigen Aufgaben einzusetzen, 10.000 Mann mit Offizieren und Unteroffizieren überstellt werden.”

6.8.2.   Die Sterbebücher von Auschwitz

Zu den Eckpfeilern des offiziellen Auschwitz-Bildes gehört die Behauptung, nach dem Eintreffen im Lager seien die arbeitsunfähigen Häftlinge (Kinder, Greise, Schwache und Kranke) aussortiert und sogleich unregistriert in Gaskammern ermordet worden, während man die Arbeitstauglichen in den Lagerbestand aufgenommen habe. Die Sterbebücher von Auschwitz widerlegen dies kategorisch.

Anfang 1945 fand die Rote Armee im KL Groß-Rosen 80 Sterbebücher aus Auschwitz vor.[27] Jedes davon umfasste 1.500 Seiten; auf jeder Seite war ein Sterbefall verzeichnet, wobei der Name, die Häftlingskategorie, die Todesursache und das Sterbedatum des betreffenden Gefangenen vermerkt waren. 1990 machte die Sowjetregierung dem Internationalen Roten Kreuz 46 dieser 80 Bücher zugänglich. Sie umfassen, mit einigen Lücken, den Zeitraum von Ende Juli 1941 bis Dezember 1943 und enthalten insgesamt 68.751 Namen (bei einigen Büchern waren die 1.500 Seiten nicht vollständig ausgenutzt worden). Die Sterbebücher für das Schlüsseljahr 1944, in dem die angeblichen Vergasungen in Au­schwitz ihren Höhepunkt erreicht haben sollen, werden von den Russen bis zum heutigen Tage zurückbehalten. Die Anzahl der in den 80 Sterbebüchern verzeichneten Auschwitz-Opfer muss also zwischen 119.000 und 120.000 betragen haben. Allerdings ist die Gesamtopferzahl des Lagers höher, denn erstens starb schon vor Ende Juli 1941, als mit der Erstellung der Sterbebücher begonnen wurde, eine gewisse Anzahl von Häftlingen, und zweitens wurden die insgesamt 8.320 verstorbenen sowjetischen Kriegsgefangenen in einem anderen Verzeichnis registriert, dem sogenannten Leichenhallenbuch.[28] Anhand der erhaltenen Dokumente hat C. Mattogno eine Gesamtopferzahl von ca. 135.500 errechnet.[29]

1995 wurden die Daten der Sterbebücher veröffentlicht.[30] Träfen die Behauptungen der orthodoxen Geschichtsschreibung zu, so dürften darin keine Namen von Kindern und alten Menschen stehen, da diese ja unregistriert vergast worden sein sollen. Eine Auswertung der Bücher ergibt jedoch, dass sich unter den Verstorbenen zwei Häftlinge von über 90 Jahren, 73 Häftlinge von 80 bis 90 Jahren, 482 Häftlinge von 60 bis 70 Jahren sowie 2.584 Kinder von bis zu 10 Jahren befanden.[31] Dass Greise und Kinder überhaupt deportiert wurden, lag daran, dass die Deutschen Familien nicht trennen wollten.

Die einzigen Häftlingskategorien, unter denen es alte Menschen und Kinder in nennenswerter Zahl gab, waren Juden und Zigeuner. (Unter den anderen Häftlingsgruppen – politische Gefangene, Kriegsgefangene, Kriminelle, Asoziale, Homosexuelle und Zeugen Jehovas – wird es keine bzw. nur sehr wenige Häftlinge dieser Alterskategorien gegeben haben.)

Hierzu ein Fallbeispiel. Die am 20. September 1874 geborene tschechische Jüdin Minna Grossova, die am 19. Oktober nach Treblinka und von dort aus nach Auschwitz deportiert worden war, starb am 30. Dezember 1943 in letzterem Lager.[32] Der Logik der Holocaust-Historiker zufolge hatte die alte Frau also zunächst das “reine Vernichtungslager Treblinka” überlebt, wo alle Juden einschließlich der arbeitsfähigen auf der Stelle vergast worden sein sollen, und dann noch die “Selektion zur Aussonderung der Arbeitsuntauglichen für die Gaskammern” in Auschwitz! Vom Standpunkt der offiziellen Geschichtsschreibung aus ist ihr Schicksal absolut unerklärlich, und obwohl sie zwar ein Extremfall ist, so ist sie dennoch kein Einzelfall.

6.8.3.   Arbeitsunfähige und Kranke in Auschwitz

In der Urteilsbegründung beim Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-1965) heißt es:[33]

“Im KL Auschwitz wurden in großem Umfang auch im Lager befindliche kranke Häftlinge, insbesondere Juden, die man als arbeitsunfähig ansah, getötet. […] Im Häftlingskrankenbau wurden fast täglich von den Häftlingen, die sich krank gemeldet hatten und dem Lagerarzt nach einer Untersuchung durch einen Häftlingsarzt vorgeführt wurden, diejenigen ausgesondert, die der Lagerarzt als arbeitsunfähig ansah. Anschließend wurden sie durch Phenolinjektionen getötet.”

Die zeitgenössischen Dokumente verweisen diese Behauptungen ins Reich der Fabel. Zunächst einmal war die Zahl der Arbeitsuntauglichen in Auschwitz-Birkenau stets recht hoch. Beispielsweise waren am 31. Dezember 1943 von insgesamt 85.298 Häftlingen nicht weniger als 19.699, also ca. 23%, offiziell arbeitsunfähig.[34] Einen vernichtenden Schlag versetzt der offiziellen Auschwitz-Version jedoch vor allem die umfangreiche Dokumentation über die medizinische Behandlung der Häftlinge. Zu diesem Thema hat C. Mattogno ein Buch verfasst, das zur Zeit nur auf Italienisch vorliegt.[35] Hier einige Beispiele:

  • Am 20. März 1943 hielt der SS-Arzt Dr. Wirth in einem Rechenschaftsbericht an den Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höss fest:[36]

“Nach Besprechung mit dem Kommandanten ist für den KGL[37]-Bauabschnitt 2 für die Berechnung der erforderlichen Krankenbetten eine Belegstärke von 45.000 Häftlinge zugrunde zu legen. Dementsprechend werden bei einer durchschnittlichen Krankenziffer von 10% Liegekranken 4.500 Betten benötigt.”

  • Am 9. Dezember 1943 – also zwei Monate nach den in der Holocaust-Literatur unermüdlich zitierten Himmler-Reden in Posen! – schrieb KL-Inspektor R. Glücks in einem Rundbrief an die Kommandanten sämtlicher Lager einschließlich Auschwitz:[38]

“Im Einvernehmen mit dem RSHA[[39]] ordne ich an, daß jüdische Häftlinge bei dringenden Operationen in das nächstgelegene Krankenhaus überstellt werden dürfen. Die Überstellung darf nur erfolgen, wenn die durchzuführende Operation von einem jüdischen Arzt, der gleichfalls überstellt werden muß, durchgeführt wird.”

Fünf Tage später ließ Höss nach Absprache mit dem RSHA eine Erklärung folgen, laut der die Operation auch von einem nichtjüdischen Häftlingsarzt durchgeführt werden durfte, wenn kein jüdischer verfügbar war.

  • Am 27. Juli 1944, also zu einem Zeitpunkt, wo in Auschwitz-Birken­au angeblich eben erst Hunderttausende ungarischer Juden vergast worden waren, erstellte die Lagerleitung eine “Statistik über vor­übergehend im Lager untergebrachte ungarische Juden”, aus der hervorging, dass in den vorhergehenden zwei Monaten 3.138 ungarische Juden medizinisch behandelt worden waren, davon 1.426 chirurgische Fälle.[40]

Apropos chirurgische Fälle: Wie der polnische Historiker Henryk Świebocki mitteilt, wurden in Auschwitz im Zeitraum vom 10. September 1942 bis zum 23. Februar 1944 insgesamt 11.246 Operationen durchgeführt.[41] Der Sammelband, in dem sich Świebockis Artikel befindet, heißt sinnigerweise Auschwitz. Studien zur Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers. In einem Vernichtungslager wurden also binnen 17 Monaten 11.246 Häftlinge operiert! Selbstverständlich schlucken die Holocaust-Historiker auch diese Kröte, ohne mit der Wimper zu zucken.

 

[1]     L. Poliakov, Bréviaire de la Haine, Paris, Ausgabe von 1986, S. 124.

[2]     Colloque de l’Ecole des Hautes Etudes en sciences sociales (Hg.), L’Allemagne nazie et le génocide juif, Paris 1985; E. Jäckel, J. Rohwer (Hg.), Der Mord an den Juden im Zweiten Weltkrieg. Entschlußbildung und Verwirklichung, Stuttgart 1985.

[3]     C. Mattogno, La soluzione finale, Padua 1991, S. 64f.

[4]     Laut einem Erlass des RSHA war als Bestrafung für fremde Zivilarbeiter bei schweren Verbrechen die “Sonderbehandlung durch den Strang” angeordnet. 3040-PS.

[5]     IMG, Band 11, S. 374ff.

[6]     C. Mattogno, “Sonderbehandlung” in Auschwitz. Entstehung und Bedeutung eines Begriffs, Hastings 2003.

[7]     R. Faurisson, “Bricolages et ‘gazouillages’ à Auschwitz et Birkenau selon J. C. Pressac”, Revue d’histoire révisionniste, Nr. 3, November 1990; S. Verbeke (Hg.), Auschwitz. Nackte Fakten, Berchem 1995; Carlo Mattogno, Auschwitz: The Case for Sanity. A historical and technical study of Jean-Claude Pressac’s Criminal Traces and Robert Jan van Pelt’s Convergence of Evidence, Washington 2010.

[8]     J.-C. Pressac, aaO. (Anm. 61), S. 436.

[9]     Öffentliches Denkmal und Museum Mauthausen, Wien, Archiv M9a/

[10]    J.-C. Pressac, aaO. (Anm. 61), S. 425, 486, 500.

[11]    Valérie Igounet, Histoire du négationnisme en France, Editions du Seuil, Paris 2000, S. 641, 657.

[12]    Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung, Nr. 3/2003.

[13]    Archiwum Państwowego Muzeum w Oświęcimiu, BW 30/34. S. 100.

[14]    J.-C. Pressac, aaO. (Anm. 61), S. 142.

[15]    Carlo Mattogno, Le camere a gas di Auschwitz, effepi, Genua 2010, S. 47ff.

[16]    Adolf Hitler, Mein Kampf, München 1933, S. 772.

[17]    Ralf-Georg Reuters, Goebbels. Tagebücher, Band IV, München 1991.

[18]    PS-1919, IMT, Band 29, S. 122ff.

[19]    David Irving, Hitlers Krieg, München 1986. S. 252.

[20]    Serge Klarsfeld, aaO. (Anm. 40).

[21]    Bradley F. Smith, Agnes F. Peterson (Hg.), Heinrich Himmler. Geheimreden 1933 bis 1945 und andere Ansprachen, Frankfurt a. M. 1974, S. 200.

[22]    Germar Rudolf, Vorlesungen über den Holocaust, Hastings 2005, S. 347-357.

[23]    Auszüge aus dem Tagebuch Kremers sind in Jadwiga Bezwińska, Danuta Czech (Hg.), Auschwitz in den Augen der SS, Oświęcim 1997, S. 141ff. abgedruckt.

[24]    Robert Faurisson, Mémoire en défense contre ceux qui m’accusent de falsifier l’histoire, Paris 1980.

[25]    Nürnberger Dokument NG-2586.

[26]    Nürnberger Dokument NO-5689.

[27]    Gosudarstvenny Arkhiv Rossiskoj Federatsii, Moskau, 7021-149-189, S. 36, 40.

[28]    Archiwum Glównej Komisji Badania Zbrodni przeciwko Narodowi Polskiemu, Warschau, NTN 92, S. 118-135.

[29]    C. Mattogno, “Franciszek Piper und die Zahl der Opfer von Auschwitz”, Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung, Nr. 1/2003.

[30]    Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Hg.), Die Sterbebücher von Auschwitz, München 1995.

[31]    G. Rudolf, aaO. (Anm. 115), S. 272.

[32]    Terezinská pamĕtní kníha, Melantrich 1995, S. 393.

[33]    C. F. Rüters u.a. (Hg.), Justiz und NS-Verbrechen. Sammlung deutscher Strafurteile wegen NS-Tötungsverbrechen 1945-1966, Band XXII, Amsterdam 1981, S. 416ff.

[34]    Archiwum Glównej Komisji Badania Zbrodni przeciwko Narodowi Polskiemu, Warschau, NTN, 134, S. 277ff.

[35]    C. Mattogno, Auschwitz: Assistenza sanitaria, “selezioni” e “Sonderbehandlung” dei detenuti immatricolati, Genua 2010; eine englische Ausgabe ist in Bearbeitung.

[36]    Rossiskij Gosudarstvenny Vojenny Arkhiv, Moskau, 502-1-261, S. 111ff.

[37]    Kriegsgefangenenlager. Dies war die offizielle Bezeichnung des Lagersektors Birkenau.

[38]    Archiwum Głównej Komisji Badania Zbrodni przeciwko Narodowi Polskiemu, Warschau, NTN, 94, S. 143.

[39]    Reichssicherheitshauptamt.

[40]    Gosudarstvenny Arkhiv Rossiskoj Federatsii, Moskau, 7021-108-21, S. 76.

[41]    Henryk Świebocki, “Widerstand”, in: Auschwitz. Studien zur Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers, Oświęcim 1999, S. 330.