9. Tatort: Auschwitz-Birkenau

9.1.   Die Ausgangslage

Laut den Holocaust-Historikern war Auschwitz-Birkenau von Februar 1942 bis Oktober 1944 ein Vernichtungslager für Juden. Robert Jan van Pelt, der seit dem Tod J.-C. Pressacs als führender Auschwitz-Fach­mann der offiziellen Geschichtsschreibung gilt, gibt die Zahl der im größten NS-Konzentrationslager Vergasten mit ca. 950.000 an.[1] Die behaupteten Massenvergasungen sollen sich in folgenden Gebäuden zugetragen haben:

  • Von Februar bis Juni 1942 in der als Gaskammer genutzten Leichenhalle des Krematorium I im Stammlager Auschwitz I.
  • Von Juni 1942 bis März oder April 1943 in zwei außerhalb der Lagerumzäunung gelegenen Bauernhäusern in Birkenau, zwei Kilometer westlich des Stammlagers. In der Holocaust-Literatur werden diese Bauernhäuser als “Bunker” bezeichnet.
  • Ab März 1943 in den Krematorien II bis V von Birkenau. In den Krematorien II und III soll jeweils einer der zwei halbunterirdischen Leichenkeller als Gaskammer gedient haben, in den Krematorien IV und V einige auf den Bauplänen nicht gekennzeichnete Räume.
  • Die größte Zahl von Opfern soll im Leichenkeller 1 des Krematoriums II den Tod gefunden haben. 2002 behauptete Robert Jan van Pelt, in diesem – 210 Quadratmeter großen – Raum seien 500.000 Juden ermordet worden.[2] Neun Jahre später reduzierte van Pelt die Zahl der im Krematorium II getöteten Juden auf “mehr als 300.000”;[3] einen Grund für seine Verringerung der Opferzahl um knapp 200.000 gab er nicht an.

Zum Vergleich: Während des gesamten Zweiten Weltkriegs sind an allen Fronten 291.557 amerikanische Soldaten gefallen.[4] Ein Kommentar erübrigt sich wohl.

9.2.   Die Tatwaffe Zyklon B oder wie eine Lüge ihre Widerlegung in sich trägt

Als Tatwaffe soll in Auschwitz das Pestizid Zyklon B gedient haben, das seit den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts von der Deutschen Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung (Degesch) produziert wurde. Bei diesem Produkt handelt es sich um auf Gipskörnern oder Pappscheiben aufgesaugte flüssige Blausäure, die in luftdicht verschlossenen Büchsen geliefert wurde. Nach der Öffnung der Büchse entwich die Blausäure aus der Trägersubstanz, und zwar sehr langsam (dies war aus zwei Gründen notwendig: erstens weil die Nissen der Läuse dem Gift über lange Zeit ausgesetzt sein mussten, und zweitens um die Sicherheit der Desinfektoren zu gewährleisten, welche die Granulate ausstreuten). Je höher die Temperatur war, desto rascher erfolgte die Verdampfung.

Im Jahre 1942 wurde eine Reihe von Experimenten durchgeführt, bei denen die Verdampfungsgeschwindigkeit der Blausäure getestet wurde.[5] Bei einer Temperatur von 15°C und der Verwendung von Gipskörnern sah das Ergebnis wie folgt aus: Nach einer Stunde waren 57% der Blausäure verdampft, nach zwei Stunden 96,4%, nach drei Stunden 100%. Verwendete man als Trägersubstanz Pappscheiben, verdampften – ebenfalls bei 15°C – nach einer Stunde 77,0%, nach zwei Stunden 96,8% und nach drei Stunden 100% der Blausäure.

Aufschluss über die praktische Durchführung einer Begasung vermittelt eine 1942 vom Gesundheitsamt des Protektorats Böhmen und Mähren in Prag hergestellte Broschüre mit dem Titel Richtlinien für die Anwendung von Blausäure (Zyklon) zur Ungeziefervertilgung (Entwesung), die beim Nürnberger Prozess merkwürdigerweise als Dokument der Anklage vorgelegt wurde,[6] obschon ihr Inhalt sämtliche Zeugenaussagen über Menschenvergasungen mit Zyklon B ad absurdum führt. Laut diesem Dokument war eine Begasung von mindestens zwei ausgebildeten Desinfektoren durchzuführen, die Gasmasken mit Spezialfiltern tragen mussten. Die betreffenden Räume waren möglichst sorgfältig abzudichten und mussten nach der Ausdampfung der Blausäure mindestens 20 Stunden gelüftet werden. Anschließend an die Lüftung musste mit einem Gasrestnachweisgerät überprüft wurden, ob sich noch Blausäure in dem Raum befand.

Zur Beschleunigung des Begasungsprozesses verwendeten die Deutschen vielerorts, auch in manchen Konzentrationslagern, die sogenannten Degesch-Entlausungskammern, in denen die zu entwesenden Kleider an einem Gestell aufgehängt wurden. Die Zyklon B-Dose wurde von außen mittels eines Mechanismus geöffnet, und es wurde erhitzte Luft in die Kammer geblasen, die ein rascheres Verdampfen der Blausäure sowie deren Zirkulation innerhalb der Kammer gewährleistete.[7] Obwohl man diese Kammern durchaus für die Tötung von Menschen hätte verwenden können, ist dies in der Holocaust-Literatur nie behauptet worden; es gibt keine einzige diesbezügliche Zeugenaussage.

Folgen wir den Augenzeugenberichten und Tätergeständnissen, verliefen die behaupteten Menschenvergasungen in Auschwitz wie folgt: Ein SS-Mann schüttete Zyklongranulate durch Öffnungen in der Decke der mit Opfern vollgestopften Gaskammern. Der Tod der Eingeschlossenen trat sehr rasch ein, worauf ein aus jüdischen Häftlingen bestehendes “Sonderkommando” die Leichen aus der Gaskammer entfernte und zu den Verbrennungsöfen schleppte.

Als erster revisionistischer Forscher gelangte der Franzose Prof. Robert Faurisson zur Überzeugung, dass eine kritische Untersuchung der angeblichen Vergasungen in Auschwitz bei der Tatwaffe beginnen müsse. Er verglich die in der offiziellen Geschichtsversion als Gaskammern bezeichneten Räume in Auschwitz mit jenen Gaskammern, in denen von 1924 bis 1999 in einigen US-Bundesstaaten Kriminelle mit Blausäure hingerichtet wurden. Eine Exekution mit diesem Gift war ein komplizierter und gefährlicher Vorgang. Der Todeskandidat wurde auf einem Sessel festgeschnallt, worauf der (außerhalb der Kammer stehende) Scharfrichter durch einen Mechanismus eine Kugel mit Zyanwasserstoff in einen Behälter mit Schwefelsäure einführte. Hierdurch wurden tödliche Blausäuredämpfe freigesetzt. Nach ca. 45 Sekunden wurde der Häftling bewusstlos, und der Tod trat in acht bis zehn Minuten ein. Anschließend wurde die Gaskammer 15 Minuten gelüftet. Weitere 30 Minuten später betraten ein Arzt und zwei Helfer mit aufgesetzter Gasmaske den Raum und entfernten die Leiche.[8]

Faurisson verglich diese Prozedur mit der Schilderung des ersten Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höss, laut dem das Sonderkommando eine halbe Stunde nach dem Tod der Opfer in eine mit Leichen vollgestopfte Gaskammer eindrang – und zwar ohne Gasmasken, denn wie Höss berichtete, aßen und rauchten die Angehörigen des Kommandos beim Leichenschleppen. Faurisson folgerte hieraus, dass die Sonderkommandoleute schon beim ersten Einsatz gestorben wären. Er kam ferner zu dem Schluss, dass Massenvergasungen mit Zyklon B in den ungenügend abgedichteten Räumen von Auschwitz flugs zu einer chemischen Katastrophe für das ganze Lager geführt hätten. Am 29. Dezember 1978 sowie am 16. Januar 1979 gelang es Faurisson, in Le Monde zwei Artikel unterzubringen, in dem er diese Argumente darlegte.[9] Als Reaktion darauf veröffentlichten 32 französische Intellektuelle am 21. Februar 1979 in derselben Zeitung folgende dogmatische Erklärung:

“Man darf sich nicht fragen, wie ein solcher Massenmord technisch möglich war. Er war technisch möglich, weil er stattgefunden hat.”

Um die überwältigende Absurdität der Geschichte von Massenvergasungen mit Zyklon B zu demonstrieren, reicht es im Grunde, auf einen Artikel hinzuweisen, der 1998 in einer US-Zeitung erschien, und diesen dann mit der Aussage eines Auschwitz-Schlüsselzeugen zu vergleichen. 1998 beging ein Student im Bundesstaat Iowa durch die orale Einnahme von Blausäure Selbstmord. Nicht weniger als neun Personen, die seine Leiche berührt hatten, erlitten mehr oder weniger schwere Vergiftungen; die der Leiche entweichenden Blausäuredämpfe riefen bei ihnen Kopfschmerzen und Schwindel hervor.[10] Man vergleiche hiermit folgende Aussage des slowakischen Juden Filip Müller über seinen ersten Einsatz als Sonderkommandomann in der Gaskammer von Auschwitz I, wo er nach einer Vergasung die Leichen der Ermordeten ausziehen musste:[11]

“Mein Blick fiel auf einen halbgeöffneten Koffer, in dem ich Lebensmittel entdeckte, die wohl als Reiseproviant hatten dienen sollen. [Die Opfer hatten also Koffer in die Gaskammer mitnehmen dürfen!] Mit der einen Hand tat ich so, als wäre ich damit beschäftigt, einen Toten auszuziehen; mit der anderen durchwühlte ich den Koffer. Während ich Käsedreiecke und einen Mohnkuchen aus dem Koffer grapschte, spähte ich ständig zur Tür, um nicht von Stark überrascht zu werden. Mit meinen blutverschmierten und verschmutzten Händen brach ich den Kuchen auseinander und schlang ihn gierig wie ein Raubtier herunter.”

Da Müller den Kuchen, den er in einer blausäuregesättigten Gaskammer gefunden hatte, unmöglich mit aufgesetzter Gasmaske heruntergeschlungen haben kann, muss man folgern, dass er blausäureresistent war!

9.3.   Die drei zentralen Unmöglichkeiten der Zeugenaussagen über die angebliche Judenvernichtung in Auschwitz

In einem 1994 erschienenen Buch hat der Revisionist J. Graf 30 Aussagen von Schlüsselzeugen über die angebliche Judenvernichtung in Auschwitz vollständig oder teilweise zitiert und analysiert.171 Die Zeugenaussagen wimmeln von Unmöglichkeiten und Absurditäten, die ihnen jede Glaubwürdigkeit rauben. Wir begnügen uns hier mit den drei zentralen Unmöglichkeiten.

9.3.1.   Entfernung der Leichen nach undenkbar kurzer Lüftung der Gaskammern

Folgt man den Zeugen, so erfolgten die Öffnung der Gaskammertür und die Entfernung der Leichen schon sehr bald nach dem Tod der Opfer (die Angaben reichen von “sofort” bis “nach einer halben Stunde”). Hierzu zwei Beispiele:

Rudolf Höss:[12]

“Es brauchte 3 bis 15 Minuten, je nach den klimatischen Bedingungen, um die Menschen in der Todeskammer zu töten. Wir wussten, wann die Menschen tot waren, weil ihre Schreie aufhörten. Wir warteten gewöhnlich eine halbe Stunde, bevor wir die Tür öffneten und die Leichen entfernten.”

Charles-Sigismund Bendel:[13]

“Man hörte Schreie und Rufe, und sie [die Opfer] begannen miteinander zu kämpfen, wobei sie gegen die Wände hämmerten. Dies dauerte zwei Minuten, und dann herrschte vollkommenes Schweigen. Fünf Minuten später wurden die Türen geöffnet, doch es war noch weitere 20 Minuten lang ganz unmöglich, sie [die Kammer] zu betreten. Dann machte sich das Sonderkommando an die Arbeit.”

Diesen Schilderungen fehlt jeder Wirklichkeitsbezug. Da es wie erwähnt mindestens zwei Stunden dauerte, bis der größte Teil der Blausäure das Trägergranulat verlassen hatte, hätte man auf jeden Fall so lange warten müssen, bis man überhaupt mit der Ventilierung beginnen konnte. Vor Ablauf dieser Zeit wäre eine Lüftung völlig nutzlos gewesen, weil die unter den Leichen der Vergasten liegenden Gipskörner laufend neues Gas abgesondert hätten. Die Sonderkommandoleute hätten also mehrere Stunden warten müssen, bis sie – mit aufgesetzter Gasmaske – die Gaskammer hätten betreten können.

Noch ein Wort zur Lüftung der “Gaskammern”. Während die von der Degesch entwickelten Entlausungskammern ein effizientes Ventilationssystem mit 72 Luftumwälzungen pro Stunde besaßen,[14] wies die angebliche Haupttötungsstätte des Dritten Reiches, der Leichenkeller 1 des Krematorium II von Birkenau, eine Lüftung auf, die lediglich 9,5 Luftumwälzungen pro Stunde bewerkstelligen konnte.[15] Laut einem Standardwerk über Krematorien benötigte eine Leichenhalle eine Ventilation mit mindestens fünf, bei starker Beanspruchung eine solche mit zehn Luftumwälzungen pro Stunde.[16] Da die Leichenhallen und Leichenkeller von Auschwitz-Birkenau infolge der extrem hohen Sterblichkeit in der Tat stark beansprucht wurden, entsprach die Kapazität der Ventilation des Leichenkellers 1 also genau dem, was zu erwarten war. Wären die Deutschen je auf die Idee verfallen, Massenmorde mit Zyklon B begehen zu wollen, so hätten sie ihre Gaskammern natürlich mit einem ebenso wirksamen Ventilationssystem ausgerüstet wie ihre Entlausungskammern.

Den Höhepunkt der Absurdität bilden die angeblichen Vergasungen in den Bauernhäusern (“Bunkern”) von Birkenau sowie in den Krematorien IV und V, denn die dort angeblich als Gaskammern genutzten Räume wiesen überhaupt keine mechanische Lüftung auf.[17] Die Holocaust-Historiker schlucken natürlich auch diese Kröte anstandslos – sie haben einen robusten Magen.

9.3.2.   Einwurf von Zyklon B-Granulaten durch nicht vorhandene Löcher in der Decke der “Gaskammern”

Das Krematorium I im Stammlager Auschwitz, dessen rund 80 Quadratmeter große Leichenhalle von Februar bis Juni 1942 als Gaskammer gedient haben soll, lag gegenüber dem Lagerlazarett. Den (sehr wenigen) Zeugen zufolge kletterte ein SS-Mann bei Vergasungen auf das Dach der Gaskammer und schüttete Zyklon B-Granulate durch die Einwurflöcher. Dies hätte bedeutet, dass Ärzte und Patienten das Staatsgeheimnis Nr. 1 des Dritten Reiches, die Judenvernichtung, mehrere Monate lang täglich live hätten verfolgen können!

Wie viele Einwurflöcher gab es nun auf dem Dach dieser “Gaskammer?”

  • Ein Loch laut dem ehemaligen Lagerkommandanten Rudolf Höss.[18]
  • Zwei Löcher laut dem jüdischen Zeugen Alter Shmul Faynzlberg.[19] Da die Tötungen in der Leichenhalle des Krematorium I Faynzlberg zufolge nicht durch Vergasen, sondern durch Erschießen erfolgten, begreift man allerdings nicht so recht, wozu diese Löcher überhaupt nötig waren.
  • Sechs Löcher laut Filip Müller[20] sowie nach einem in britischer Kriegsgefangenschaft abgefassten Bericht des SS-Mannes Pery Broad.[21] Dafür, dass er die Judenausrottung in Auschwitz gestanden und das damals eben im Entstehen begriffene Auschwitz-Bild zementiert hatte, wurde Broad reicher Lohn zuteil: Er kam schon 1947 frei, während viele seiner ehemaligen Kameraden am Galgen endeten.

Wer das Lager Auschwitz besucht, findet auf dem Dach der Leichenhalle des Krematorium I allerdings weder ein Loch noch zwei oder sechs Löcher, sondern vier Löcher vor! Dass diese erst nach dem Krieg durch die Decke gebrochen wurden, geht aus folgenden Tatsachen hervor: Hätten die Deutschen diese Löcher angebracht, so hätten sie diese natürlich gleichmäßig über die Decke verteilt, um eine gleichmäßige Verteilung des Gases in der Kammer zu gewährleisten. Doch wie den Bauplänen zu entnehmen ist, bestand der heute als “Gaskammer” präsentierte Raum ursprünglich aus zwei durch eine Zwischenwand getrennten Räumen, der Leichenhalle und einem Waschraum. (In der Tat findet der Besucher in der “Gaskammer” heute noch die Abflussrohre zweier Toiletten vor!) Um die “Gaskammer” größer und schauerlicher zu machen, wurde die Zwischenwand nach dem Krieg entfernt. Die Verteilung der Löcher ist in der Tat gleichmäßig, aber nur auf die neue, vergrößerte “Gaskammer” bezogen; in Bezug auf den Originalzustand des Raumes ist sie völlig unlogisch.[22]

Im Falle von Auschwitz I ist der Betrug so offenkundig, dass der französische Jude und Antirevisionist Eric Connan bereits 1996 schrieb, daran sei “alles falsch”.[23]

Auch im Leichenkeller I des Krematoriums II, in dem laut Prof. van Pelt “mindestens 300.000”, wenn nicht gar 500.000 Juden vergast worden waren, wurden die angeblichen Einwurflöcher erst nach dem Krieg durch die Decke gebrochen. Anstelle der von den Zeugen geschilderten vier runden Löcher sieht man dort heute nur zwei Löcher von unregelmäßiger Form, die beide an den Rändern Meißelspuren aufweisen; in einem davon sind die Bewehrungseisen des Stahlbetons nicht entfernt, sondern einfach nach hinten umgebogen worden.[24] Somit konnten die Zyklongranulate nicht wie behauptet in den Leichenkeller eingeführt werden. Daher konnte dieser nicht als Gaskammer dienen, und folglich konnte dort niemand vergast werden.

9.3.3.   Unmöglich kurze Kremierungszeiten

1975 ermittelte eine Gruppe englischer Kremierungsspezialisten die zur Einäscherung einer Leiche in der Muffel eines Verbrennungsofens erforderliche Mindestzeit. Sie kam zum Schluss, dass diese im Schnitt 63 Minuten beträgt.[25] Dies reicht vollkommen aus, um die Aussagen der Zeugen über die Dauer der Einäscherungen in Auschwitz ins Reich der Fabel zu verweisen. So behauptete der slowakische Jude Dov Paisikovic, die Einäscherung eines Leichnams habe in Auschwitz vier Minuten (!) in Anspruch genommen.[26] Rudolf Höss schrieb in seinen “autobiographischen Aufzeichnungen”, die ihm die Polen im Krakauer Gefängnis in die Feder diktierten, die fünf Dreimuffelöfen der Krematorien II und III von Birkenau hätten innerhalb von 24 Stunden je 2.000 Leichen in Asche verwandeln können.[27] Da die Öfen regelmäßig gereinigt werden mussten, konnten sie maximal 20 Stunden pro Tag in Betrieb sein. Setzt man pro Muffel und Leiche eine Stunde Verbrennungszeit an, so ergibt sich hieraus, dass die 15 Muffeln innerhalb von 20 Stunden insgesamt 300 Leichen verbrennen konnten. Die von Höss genannte Zahl ist also um das annähernd Siebenfache übertrieben.

Ebenso wie die von den Zeugen genannten unmöglich kurzen Lüftungszeiten der Gaskammern lassen sich auch ihre absurden Behauptungen zur Dauer der Kremierungen ohne weiteres erklären. In der unmittelbaren Nachkriegszeit, als diese Zeugenaussagen entstanden, war von vier Millionen Auschwitz-Opfern die Rede, was bedeutete, dass in Au­schwitz unaufhörlich im Rekordtempo vergast und verbrannt worden sein musste! Auch diese Lügen tragen also ihre Widerlegung in sich.

 

[1]     Robert Jan van Pelt, “Auschwitz”, in: G. Morsch, B. Perz (Hg.), aaO. (Anm. 3), S. 216.

[2]     R.J. van Pelt, The Case for Auschwitz, Bloomington/Indianapolis 2002, S. 68, 458, 469.

[3]     R.J. van Pelt, aaO. (Anm. 179), S. 216.

[4]     http://en.wikipedia.org/wiki/United_States_military_casualties_of_war.

[5]     R. Irmscher, “Nochmals: Die Einsatzfähigkeit der Blausäure bei tiefen Temperaturen”, in: Zeitschrift für hygienische Zoologie und Schädlingsbekämpfung, Nr. 34, 1942, S. 35-37.

[6]     NI-9912.

[7]     Ludwig Gassner, “Verkehrshygiene und Schädlingsbekämpfung”, in: Gesundheits-Ingenieur, 66 (15), 1943.

[8]     Eine ausführliche Beschreibung der US-Gaskammern findet sich bei Serge Thion, Vérité Historique ou vérité politique?, Paris 1980.

[9]     Robert Faurisson, “Le problème des chambres à gaz” ou “La rumeur d’Auschwitz”, Le Monde, 29. Dezember 1978; R. Faurisson, “Droit de réponse”, Le Monde, 16. Januar 1979; beide Artikel finden sich bei R. Faurisson, Ecrits révisionnistes (1974-1998), Privatausgabe, 2004, S. 123, 133.

[10]    Mankato Observer, Minnesota State University, 10. Oktober 1998.

[11]    Filip Müller, Sonderbehandlung, Steinhausen, Frankfurt am Main 1979, S. 24f.

[12]    Nürnberger Dokument PS-3868.

[13]    Raymond Phillips (ed.), Trial of Josef Kramer and 44 others (The Belsen Trial), London/Edin­burgh/Glasgow 1949, S. 132.

[14]    “Sach-Entlausung in Blausäurekammern”, Zeitschrift für hygienische Zoologie und Schädlingsbekämpfung, Heft 10/11, 1940, S. 19ff.

[15]    Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau, D-Z/Bau, nr.inw. 1967, S. 246, 247.

[16]    W. Heepke, Die Leichenverbrennungs-Anstalten, Halle 1905, S. 104.

[17]    G. Morsch, B. Perz (Hg.), aaO. (Anm. 3), S. 211.

[18]    Archiwum Głównej Komisji Badania Zbrodni Przeciwko Narodowi Polskiemu, Warschau, NTN, 105, S. 110, 111.

[19]    “Inmitten des grauenvollen Verbrechens. Handschriften von Mitgliedern des Sonderkommandos”, in: Hefte von Auschwitz, Sonderheft 1, Oświęcim 1972, S. 45f.

[20]    F. Müller, aaO. (Anm. 189), S. 62.

[21]    J. Bezwińska, D. Czech (Hg.), aaO. (Anm. 116), S. 122.

[22]    G. Rudolf, aaO. (Anm. 115), S. 265.

[23]    Eric Connan, “Auschwitz. La mémoire du mal”, L’Express, 19.-25. Januar 1996.

[24]    Zu den Einzelheiten siehe Germar Rudolf, Das Rudolf-Gutachten, Hastings 2001, S. 78-93; G. Rudolf, aaO. (Anm. 115), S. 249ff., sowie Carlo Mattogno, “Keine Löcher, keine Gaskammer(n)”, Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 3/2002, S. 284-304.

[25]    “Factors which affect the process of cremation”, Annual Cremation Conference Report, Cremation Society of Britain 1975.

[26]    Léon Poliakov, Auschwitz, Paris 1964, S. 159.

[27]    M. Broszat (Hg.), aaO. (Anm. 148), S. 164.