12. Belzec, Sobibor, Treblinka: Die Lager der “Aktion Reinhardt”

Laut den erhaltenen Dokumenten bestand das Ziel der sogenannten “Aktion Reinhardt” (auch “Reinhard” geschrieben[1]) in der Umsiedlung der Juden aus dem Generalgouvernement und der Beschlagnahmung ihres Eigentums. Die orthodoxen Holocaust-Historiker behaupten allerdings, “Aktion Reinhard(t)” sei eine Tarnbezeichnung für den Mord an mehr als anderthalb Millionen Juden in den drei in Ostpolen gelegenen “Vernichtungslagern” Belzec, Sobibor und Treblinka gewesen.

12.1. Drei augenscheinliche Absurditäten des offiziellen Bildes von Belzec, Sobibor und Treblinka

Einem aufmerksamen Beobachter, der die orthodoxe historische Literatur über Belzec, Sobibor und Treblinka liest, fallen drei augenscheinliche Absurditäten auf:

12.1.1. Anzahl und Größe der Gaskammern

Als erstes der drei “östlichen Vernichtungslager” soll Belzec im März 1942 in Betrieb genommen worden sein. Dort soll laut dem Schlüsselzeugen Stanislaw Kozak, der beim Aufbau des Lagers mitgearbeitet hatte, ein Vergasungsgebäude von 12 m × 8 m Größe bestanden haben, in dem sich drei je 8 m lange und 4 m breite Gaskammern befanden.[2] Die Gesamtnutzfläche betrug also 96 Quadratmeter. (Wozu es gut gewesen sein soll, das Gebäude in drei Kammern zu unterteilen und den Vergasungsprozess so zu erschweren, wird nicht recht klar.) Doch als die SS merkte, dass die Nutzfläche zu klein war, riss sie dieses Gebäude im Juli 1942 ab und ersetzte es durch ein neues, welches 6 Gaskammern von je 4 m × 5 m Größe aufwies,[3] so dass die Nutzfläche auf immerhin 120 Quadratmeter anwuchs. Wären die SS-Männer nicht so dumm gewesen, das erste Gebäude abzureißen, hätten ihnen sogar stattliche (120 + 96 =) 216 Quadratmeter zur Verfügung gestanden.

Um die unzureichende Tötungskapazität von Belzec wettzumachen, nahm die SS – immer der offiziellen Geschichtsversion zufolge – Anfang Mai 1942 mit Sobibor ein zweites Vernichtungslager in Betrieb. Auch hier gab es ein Vergasungsgebäude mit drei Gaskammern von je 4 m × 4 m Größe.[4] Wiederum wurde der SS klar, dass die Fläche der Gaskammern zu gering war, und sie erweiterte das Vergasungsgebäude durch das Hinzufügen von drei weiteren, ebenfalls je 4 m × 4 m großen Kammern.[5]

Da auch die Tötungskapazität von Sobibor nicht ausreichte, wurde am 23. Juli 1942 ein drittes “Vernichtungslager”, Treblinka, eröffnet, nachdem die SS auch dort ein Vergasungsgebäude mit drei Kammern von jeweils 4 m × 4 m Größe errichtet hatte.[6] Ein weiteres Mal erwies sich diese Nutzfläche als unzureichend, weshalb man Ende August mit der Errichtung eines zweiten, größeren Gebäudes begann, das 10 Gaskammern von jeweils 8 m × 4 m Größe enthielt und Anfang Oktober fertig war.[7] Im Grunde genommen wäre dieses zweite Vergasungsgebäude aber gar nicht nötig gewesen, denn in den 70 Tagen zwischen dem 23. Juli und dem 30. September 1942 waren laut dem als führender Treblinka-Spezialist geltenden israelischen Historiker Yitzhak Arad nicht weniger als 491.000 Juden (also über 7.000 pro Tag!) in den drei insgesamt 48 Quadratmeter großen Kammern des alten Vergasungsgebäudes umgebracht worden. Von Oktober 1942, als das neue Gebäude fertig erstellt war, bis August 1943, als die Vergasungen eingestellt wurden, kamen dann “nur” noch 390.000 Opfer (also ca. 1.300 pro Tag).[8]

Wofür halten die Holocaust-Historiker ihre Leser eigentlich?

12.1.2. Tatwaffe Dieselmotor

In Belzec und Treblinka soll als Tatwaffe ein Dieselmotor gedient haben.[9] Wie der Ingenieur Friedrich P. Berg in einer sehr fundierten Studie[10] nachgewiesen hat, eignen sich Dieselabgase wegen ihres geringen Kohlenmonoxid- und hohen Sauerstoffgehalts denkbar schlecht zur Tötung von Menschen.

Während man mit einem Benzinmotor leicht einen Kohlenmon­oxidgehalt von sieben oder mehr Prozent pro Kubikmeter Luft produzieren kann, ist dies mit einem Dieselmotor auch dann nicht möglich, wenn man ihn permanent unter Volllast laufen lässt. Weshalb benutzte die SS unter diesen Umständen keine Benzinmotoren? Noch weit effizienter als diese wären allerdings die (nicht mit den mythischen Gaswagen zu verwechselnden!) Generatorgasfahrzeuge gewesen, die als Treibstoff Holz verwendeten. Diese Fahrzeuge gab es während des Zweiten Weltkriegs zu Hunderttausenden. Ihre Generatorgase enthielten bis zu 35% Kohlenmonoxid, was sehr rasch tödlich wirkt. Der Einsatz dieser Fahrzeuge zum Massenmord ist jedoch niemals behauptet worden. Stattdessen sollen die Deutschen die ineffiziente Tötungsmethode Dieselabgase verwendet haben, obwohl deren relative Ungefährlichkeit gut bekannt war. Nicht umsonst wurden seit 1928 in den deutschen Bergwerken ausschließlich Dieselmotoren eingesetzt, da man deren Abgase ohne Gefahr für die Bergleute in die Stollen ablassen konnte.[11]

Für Sobibor nennen einige Zeugen als Tatwaffe ebenfalls einen Dieselmotor, aber der Schlüsselzeuge Erich Fuchs spricht von einem Benzinmotor und fügt hinzu, in der Gaskammer habe ein Chemiker die Gaskonzentration gemessen.[12] Falls dies stimmt, muss der Chemiker zwangsläufig zu dem Schluss gelangt sein, dass ein Benzinmotor weit besser zum Morden taugt als ein Dieselmotor – warum wurde dann zweieinhalb Monate später in Treblinka angeblich abermals ein Dieselmotor eingesetzt?

12.1.3. Die Leichenbeseitigung

Alle Historiker sind sich darüber einig, dass es in Belzec, Sobibor und Treblinka keine Krematorien gab. Während normale Konzentra­tionslager wie Dachau und Buchenwald, für die keine Massentötungen behauptet werden, mit Krematorien ausgestattet waren, soll die SS in drei “reinen Vernichtungslagern”, wo sie hundertmal nötiger gewesen wären, auf solche verzichtet haben, so dass die (angeblich) anderthalb Millionen Leichen unter freiem Himmel verbrannt werden mussten!

12.2. Die Versetzung von “Euthanasie”-Personal in die Lager der Aktion Reinhardt

Zwischen Herbst 1939 und August 1941 wurden in Deutschland in fünf “Euthanasie”-Anstalten[13] Zehntausende von Geisteskranken getötet. Nachdem der katholische Bischof Clemens Galen und der evangelische Bischof Theophil Wurm gegen diese Praxis protestiert hatten, wurden die Tötungen eingestellt. Ein auffallend großer Teil des Personals der ehemaligen “Euthanasie”-Anstalten wurde 1942 nach Belzec, Sobibor und Treblinka versetzt. Für die orthodoxen Historiker ist dies ein weiteres Indiz dafür, dass diese Lager reine Tötungsstätten waren. In ihrem 2010 erschienenen Buch über Sobibor präsentieren Jürgen Graf, Thomas Kues und Carlo Mattogno eine alternative These:

Unter den durch diese drei Lager geschleusten Juden muss es zwangsläufig eine gewisse Anzahl Geisteskranke, Schwerkranke sowie an ansteckenden Krankheiten Leidende gegeben haben. Vom nationalsozialistischen Standpunkt aus wäre es sinnlos gewesen, diese gemeinsam mit den anderen Juden in die Ostgebiete umzusiedeln. Deshalb wurden Männer mit einschlägiger Erfahrung in die Reinhardt-Lager geschickt, wo sie diese Kranken aus der Masse der Deportierten aussonderten und ihnen einen fragwürdigen “Gnadentod” bescherten.[14]

12.3. Belzec

Das Lager Belzec lag ca. einen Kilometer von der gleichnamigen Kleinstadt entfernt, in Galizien unweit der ukrainischen Grenze. Es war von Mitte März bis Ende November 1942 in Betrieb. In der Holocaust-Literatur werden für Belzec üblicherweise 600.000 Opfer geltend gemacht, doch aus dem erst 2001 entdeckten Höfle-Funkspruch[15] geht hervor, dass bis Ende 1942 insgesamt 434.508 Menschen in jenes Lager deportiert worden waren, was zugleich der Gesamtzahl der dorthin gelangten Häftlinge entspricht. Laut den Holocaust-Historikern haben weniger als zehn davon überlebt.

12.3.1. Die Schlüsselzeugen Kurt Gerstein und Rudolf Reder

Wie bereits erwähnt wurden in den ersten Berichten über Belzec als Tötungsmethoden Starkstrom oder ungelöschter Kalk genannt (siehe Kapitel 5.4.). Solche Aussagen kehrt die orthodoxe Holocaust-Literatur geflissentlich unter den Teppich, doch die Behauptungen der beiden Schlüsselzeugen Kurt Gerstein und Rudolf Reder sind nicht minder irrsinnig.

Gerstein, ein geistesgestörter SS-Mann, geriet im April 1945 in französische Kriegsgefangenschaft, wo er seinen berühmten “Bericht”[16] verfasste. Laut diesem waren 20 bis 25 Millionen Menschen vergast worden. In Belzec hatte die SS Gerstein zufolge 700 bis 800 Opfer in eine 25 Quadratmeter große Kammer gepfercht, was bedeutet, dass auf einem Quadratmeter 28 bis 32 Personen zu stehen kamen. In der Nähe der Gaskammer hatte Gerstein einen 35 bis 40 m hohen Berg aus Schuhen Ermordeter gesehen. Im Juli 1945 beging Gerstein im Gefängnis Selbstmord durch Erhängen; so lautet zumindest die offizielle Version.

Zwei revisionistische Forscher, Henri Roques und Carlo Mattogno, haben den Gerstein-Bericht eingehend analysiert und seine völlige Wertlosigkeit als historische Quelle nachgewiesen.[17] Nichtsdestoweniger wird diese aberwitzige Zeugenaussage in der Holocaust-Literatur weiterhin unermüdlich zitiert.

Nicht besser ist es um den zweiten Belzec-Schlüsselzeugen bestellt, den polnischen Juden Rudolf Reder, der im August 1942 nach Belzec kam. Obwohl Jahrgang 1881 (d.h. damals 61 Jahre alt), wurde er seinen Aussagen nach als einziger von 5.000 Angehörigen seines Transports verschont und als Arbeitsjude beim Ausheben von Massengräbern eingesetzt. Die Totengräber wurden Tag für Tag einer Selektion unterzogen; wer zu erschöpft wirkte, wurde erschossen und durch einen anderen ersetzt. Reder war drei Monate lang in Belzec, was bedeutet, dass der 61-jährige 90 Selektionen überlebt haben muss. Die SS-Leute schildert er als “mitleidlose Monster, die mit sadistischer Wollust die entsetzlich­sten Gräueltaten begingen”. Eines Tages schickten die mitleidlosen Monster Reder gemeinsam mit einem SS-Mann auf Einkaufstour. Der SS-Mann schlief ein, und Reder konnte fliehen.[18] Die Zahl der Belzec-Opfer gab er gegenüber einem sowjetischen Staatsanwalt im September 1944 mit drei Millionen an.[19]

In dem 2011 erschienenen Sammelband Neue Forschungen zu nationalsozialistischen Massentötungen durch Giftgas versucht ein Achim Trunk, den Zeugen Reder zur “zuverlässigen Quelle” hochzustilisieren, weil er als Tatwaffe im Gegensatz zu Gerstein keinen Dieselmotor, sondern einen Benzinmotor nennt.[20] Dies stimmt zwar, doch leider “vergisst” Trunk, Reders Aussage zu zitieren. Vor dem polnischen Richter Jan Sehm hatte dieser am 29. Dezember 1945 folgendes zu Protokoll gegeben:[21]

“Die Leichen, die sich in den Kammern befanden, zeigten keinerlei unnatürliche Färbung. Sie hatten das Aussehen lebender Menschen, meistens waren die Augen der Leichen offen. Die Luft in den Kammern war nach ihrer Öffnung rein, durchsichtig und geruchlos. Insbesondere spürte man dort keinen Rauch und keine Verbrennungsgase vom Motor. Diese Gase wurden vom Motor direkt nach außen und nicht in die Kammern hinein geleitet.”

Die Abgase des Benzinmotors wurden also ins Freie geleitet! Wozu war der Motor dann gut, und woran sind die Opfer gestorben?

12.3.2. Die archäologischen Untersuchungen auf dem ehemaligen Lagergelände (1997-1999)

Laut der offiziellen Belzec-Version wurden die Leichen der Opfer in Massengräbern beigesetzt, doch kurz nach dem Ende der Vergasungen, Mitte Dezember 1942, sollen die Deutschen damit begonnen haben, die Gräber zu öffnen und die 434.000 (früher sprach man von 600.000) Leichen zu verbrennen. Asche und Knochenreste sollen sie in die offenen Gräber geschüttet und diese dann wieder geschlossen haben. An die immensen Schwierigkeiten, welche die Verbrennung von 434.000 Leichen im Winter mit sich gebracht hätte, verschwenden die orthodoxen Holocaust-Historiker keinen Gedanken.

Von 1997 bis 1999 führte Andrzej Kola, Archäologieprofessor an der Universität Thorn, auf dem Gelände des ehemaligen Lagers forensische Untersuchungen durch, deren Ergebnisse anno 2000 auf polnisch und englisch veröffentlichte wurden.[22] Kola und sein Team nahmen mit einem 6 Meter langen Bohrer, der durch ein Zusatzstück auf 8 Meter verlängert werden sollte, insgesamt 2.227 Bohrungen vor und entnahmen jedem Bohrloch Bodenproben. In 236 Proben wurden menschliche Überreste vorgefunden, und es wurden auch einige unverbrannte Leichen entdeckt. Insgesamt ortete Kola 33 von ihm als “Massengräber” bezeichnete Gruben, die teils eine unregelmäßige Form aufwiesen und kunterbunt über das ganze Lager verstreut waren. Selbstverständlich hätte kein Lagerkommandant Massengräber dermaßen vernunftwidrig angelegt.

Das Gesamtvolumen der “Massengräber” belief sich auf 21.310 Kubikmeter. Setzt man ein Drittel Kinderleichen an, so kann ein Massengrab bei dichtestmöglicher Beschickung acht Leichen pro Kubikmeter fassen. Von dieser Höchstzahl geht Mattogno bei seiner Analyse des Kola-Berichts[23] aus. Theoretisch hätten die “Massengräber” dann (21.310 × 8 =) 170.480 Leichen fassen können. In diesem Fall kämen die Revisionisten natürlich nicht umhin, zuzugeben, dass Belzec ein Vernichtungslager war, denn in einem Lager, das nur achteinhalb Monate in Betrieb war, konnten nie und nimmer so viele Menschen eines “natürlichen” Todes sterben. Andererseits hätte Belzec auch dann kein reines Vernichtungslager sein können, da dann immerhin (434.508 – 170.480 =) 264.018 Häftlinge das Lager lebend verlassen hätten.

Dem stehen folgende Fakten gegenüber:

  • In 10 der 33 Gruben wurden Leichen vorgefunden, und zwar “in der Regel in den untersten Teilen”. Die dickste Leichenschicht maß 75 cm, während die Gruben in der Regel 4 bis 5 m tief waren.
  • In den restlichen 23 Gruben fand man lediglich kleine Mengen Menschenasche und Knochensplitter.
  • Bereits am 11. April 1946 hatte eine polnische Untersuchungskommission festgehalten, dass die Bewohner der Gegend um Belzec das Lagergelände aufgegraben hatten in der Hoffnung, Wertsachen zu finden.[24] Dadurch stürzten die Trennwände zwischen den Gruben ein, und deren Zahl und Volumen wurde vergrößert. Dies liefert auch eine Erklärung für die befremdliche Form vieler “Massengräber”.

Das einzige forensisch vernünftige Vorgehen hätte natürlich darin bestanden, sämtliche Gruben zu öffnen, doch genau dies taten Kola und sein Team nicht. Sie griffen nur an jenen Stellen zur Schaufel, wo die Bohrungen das Vorhandensein von Gebäuderesten aufgezeigt hatten (schließlich wollten sie die beiden Gaskammergebäude finden). Der Grund hierfür ist offensichtlich: Die anhand der Bohrungen ermittelten menschlichen Überreste sind viel zu gering, um die These vom “reinen Vernichtungslager” zu stützen.

Dass überhaupt Leichen und Leichenreste vorgefunden wurden, war aus folgenden Gründen zu erwarten gewesen:

  • Im Jahre 1940 bestand auf dem Gelände des späteren “Vernichtungslagers” (richtig: Durchgangslagers) Belzec ein äußerst unmenschlich geführtes Arbeitslager.[25]
  • Im September 1942 kam es in einem überfüllten Deportationszug nach Belzec zu einer Massenpanik, die zum Tod von ca. 2.000 Insassen führte. Die Toten wurden in Belzec vergraben.[26]
  • Während des Aufenthalts im Durchgangslager müssen dort zwangsläufig Häftlinge gestorben sein.

Obwohl sich “Euthanasie”-Maßnahmen in den Lagern der “Aktion Reinhardt” nicht dokumentarisch nachweisen lassen, spricht alles für ihre Realität. Wenn man von der Hypothese ausgeht, dass 2% der 434.000 nach Belzec deportierten Juden dort der “Euthanasie” unterzogen wurden, entspräche dies bereits mehr als 8.000 Toten.

Mattogno meint, das Lager Belzec habe “mit Sicherheit mehrere tausend, möglicherweise sogar einige zehntausend” Menschenleben gefordert.[27] Eine solche Opferzahl ließe sich sehr gut mit den in den Gruben gefundenen menschlichen Überresten vereinbaren.

Abgerundet wird das Bild dadurch, dass es Kola nicht gelang, Überreste der beiden von den “Augenzeugen” geschilderten Vergasungsgebäude zu finden. Der englische Forscher Robin O’Neil, der sich zeitweise an den Ausgrabungen beteiligt hatte, räumt freimütig ein:[28]

“Wir fanden keine Spur der Vergasungsbaracken, weder aus der ersten noch aus der zweiten Phase des Aufbaus des Lagers.”

Ohne Vergasungsbaracken konnte aber in Belzec niemand vergast werden!

12.4. Sobibor

Zu Sobibor liegt seit 2010 eine über fünfhundertseitige Monographie von Graf, Kues und Mattogno vor.30 Seitens der Verfechter des orthodoxen Holocaust-Bildes gibt es zu diesem Lager nur ein einziges ernstzunehmendes Werk, Vernichtungslager Sobibor von Jules Schelvis.[29]

12.4.1. Das offizielle Sobibor-Bild

Für Sobibor wurde jahrzehntelang eine Opferzahl von 250.000 behauptet, doch nach dem Bekanntwerden des Höfle-Funkspruchs, laut dem bis Ende 1942 insgesamt 101.370 Deportierte nach Sobibor gelangten, reduzierte J. Schelvis die Gesamtopferzahl auf 170.000.

Laut der offiziellen Version gab es in Sobibor drei Lagersektoren. In Sektor I lagen die Wohnbaracken der SS-Leute und der Arbeitsjuden sowie Werkstätten. In Sektor II mussten die Juden ihren Besitz abgeben und sich vollständig entkleiden, worauf sie eine 150 m lange stacheldrahtumrankte Allee durchschritten, die in den Sektor III mündete. Bei diesem handelte es sich um das “eigentliche Vernichtungslager” mit dem Gaskammergebäude und den Massengräbern. Bis Oktober 1942 sollen die (bis dahin ca. 80.000) Leichen vergraben worden sein. Von da an soll die SS die Leichen der neu Vergasten sofort auf Scheiterhaufen eingeäschert und parallel dazu die Massengräber geleert und die alten Leichen verbrannt haben.

Am 14. Oktober 1943 brach in Sobibor ein (dokumentarisch belegter) Aufstand aus, bei dem einigen hundert Juden die Flucht gelang. Bald darauf wurde das Lager geschlossen.

1947 entschied eine polnische Untersuchungskommission, dass es in Sobibor ein aus Zement gefertigtes Vergasungsgebäude mit “wahrscheinlich” fünf Kammern gegeben hatte, die insgesamt ca. 500 Menschen fassen konnten.[30] Dokumentarische oder materielle Beweise hierfür existierten ebenso wenig wie dementsprechende Zeugenaussagen. Die Kommission hatte dieses Gebäude in Anlehnung an den Gerstein-Bericht über Belzec erfunden, in dem ebenfalls ein in mehrere Kammern unterteiltes Vergasungsgebäude erwähnt wird, weil sie offenbar der Ansicht war, die von den Sobibor-Zeugen genannten Tötungsmethoden (Chlor bzw. eine mysteriöse schwarze Flüssigkeit) seien allzu einfältig. Auch das Gericht beim Sobibor-Prozess in Hagen ging von der Existenz eines solchen Bauwerks aus, das allerdings nicht fünf, sondern anfangs drei und später sechs Kammern aufgewiesen haben soll (siehe Kapitel 12.1.1.).

12.4.2. Die forensischen Untersuchungen auf dem Lagergelände (2000/2001)

In den Jahren 2000 und 2001 führte Prof. Kola in Sobibor forensische Untersuchungen durch, wobei er sich derselben Methode bediente wie in Belzec. Die Ergebnisse fasste er in einem Artikel zusammen,[31] der jedoch nicht die geringste Beachtung fand. Erst neun Jahre später wurde er von den Autoren der eingangs erwähnten revisionistischen Monographie[32] ins Deutsche und Englische übersetzt.

Kola ortete insgesamt sechs Massengräber mit einem Gesamtvolumen von 14.718 Kubikmetern. Dies hätte zur Beisetzung jener rund 80.000 Menschen, die bis Oktober 1942 ermordet worden sein sollen, ohne weiteres ausgereicht. Doch gilt es folgendes zu berücksichtigen:

  • Im Arbeitslager Treblinka I, unweit des angeblichen Vernichtungslagers Treblinka II, öffneten die Sowjets im August 1944 drei Massengräber mit einem Volumen von insgesamt 320 Kubikmetern, welche die Leichen von insgesamt 305 Leichen verstorbener Häftlinge enthielten.[33] Die Beschickungsdichte betrug also nicht einmal eine Leiche pro Kubikmeter. Nichts spricht dagegen, dass es in Sobibor ähnlich war.
  • Wie in Belzec wurde auch in Sobibor das Lagergelände nach Kriegsende von Schatzsuchern aufgegraben. Laut dem ehemaligen Sobibor-Häftling T. Blatt waren diese Wühler “ungefähr zehn Jahre lang” aktiv.[34] Hierdurch wurde das Volumen des gestörten, als Massengräber ausgelegten Erdreichs natürlich vergrößert.
  • Wie in Belzec unterließ es Kola auch in Sobibor, die Gräber zu öffnen. Der Grund kann wiederum nur darin gelegen haben, dass die bei den Bohrungen ermittelten menschlichen Überreste viel zu gering waren, um die These vom “reinen Vernichtungslager” zu stützen.
  • Obwohl das “reine Todeslager” nur knapp vier Hektar groß war, gelang es Kola nicht, das Vergasungsgebäude zu finden (was angesichts der Tatsache, dass dieses 1947 von einer Kommission erfunden worden war, nicht sonderlich überrascht).

Im Oktober 2007 setzte ein neues Team, bestehend aus den israelischen Archäologen Isaac Gilead und Yoram Haimi sowie dem polnischen Archäologen Wojciech Mazurek, die wilde Jagd nach dem Vergasungsgebäude fort – vergeblich.[35] Da es ein Ding der Unmöglichkeit ist, dass vier hochqualifizierte Fachleute, denen unbegrenzt viel Zeit und die modernsten technischen Hilfsmittel zur Verfügung stehen, auf einer Fläche von kaum vier Hektar die Überreste eines ca. 18 Meter langen und 9 Meter breiten Gebäudes nicht finden, lautet der einzige mögliche Schluss, dass es dieses Gebäude nicht gab und folglich niemand vergast werden konnte.

Anstelle des Gaskammergebäudes fand A. Kola im Gebiet, wo sich der Lagersektor III befunden haben soll, Überreste von Bauwerken, die kein Zeuge je erwähnt hat, darunter eine Baracke mit einem großen Kohlenlager. Vom revisionistischen Standpunkt aus lässt sich dieses Gebäude ohne weiteres als Entwesungskammer deuten, in der die Kleider der Deportierten vor ihrer Weiterfahrt nach Osten mit heißer Luft von Ungeziefer befreit wurden. Ferner entdeckte Kola die Überreste einer 60 bis 80 Meter langen und sechs Meter breiten Holzbaracke, in der unzählige Gebrauchsgegenstände und Toilettenartikel (darunter Haarspangen) vorgefunden wurden. Diese Baracke stellt die Holocaust-Historiker vor unlösbare Probleme. Wie kommt es, dass ein so riesiges Gebäude von keinem Zeugen je erwähnt wurde? Woher stammten die Gebrauchsgegenstände? Den Häftlingen können sie nicht gehört haben, da diese den Todessektor III ja vollkommen nackt betreten mussten, und die Unterkünfte der SS-Männer lagen im Sektor I – ganz abgesehen davon, dass sie schwerlich Haarspangen benötigten. In die revisionistische These vom Durchgangslager fügt sich dieses Gebäude hingegen problemlos ein.

12.5. Treblinka

Im dritten Lager der “Aktion Reinhardt”, Treblinka, sollen von Ende Juli 1942 bis August 1943 laut der Enzyklopädie des Holocaust 870.000 Juden vergast worden sein.[36] Anfang März 1943 (also fünf Monate später als in Sobibor und zweieinhalb Monate später als in Belzec!) soll die SS mit dem Öffnen der Massengräber und dem Verbrennen der Leichen begonnen haben.

Im Gegensatz zu Belzec und Sobibor wurden in Treblinka bisher keine detaillierten archäologischen Untersuchungen vorgenommen bzw. veröffentlicht. Allerdings hatte der polnische Richter Z. Łukaszkiewicz im November 1945 auf dem Lagergelände einige Grabungen durchgeführt, bei denen aber nur eine geringe Zahl menschlicher Überreste vorgefunden wurde.[37]

Auf die radikalen technischen Unmöglichkeiten der offiziellen Treblinka-Version haben insbesondere Udo Walendy,[38] Arnulf Neumaier[39] und Carlo Mattogno[40] hingewiesen. Wir begnügen uns hier damit, zwei besonders grelle Absurditäten hervorzuheben:

12.5.1. Der überflüssige Dieselmotor

Laut dem Urteil des Schwurgerichts Düsseldorf vom 3. September 1965 maßen die Gaskammern der ersten Tötungsanlage von Treblinka jeweils 4 m × 4 m × 2,60 m, insgesamt also 16 Quadratmeter bzw. 41,6 Kubikmeter, und konnten jeweils 200 bis 350 Menschen fassen. (Demnach hatten nach diesen famosen Juristen bis zu 22 Personen auf einem Quadratmeter Platz!) Die Gaskammern der zweiten Tötungsanlage waren gemäß demselben Gericht 8 m × 4 m × 2 m, also 32 Quadratmeter bzw. 64 Kubikmeter groß und fassten je 400 bis 700 Opfer (also ebenfalls bis zu 22 pro Quadratmeter!).[41] Wir gehen bei den folgenden Berechnungen von der theoretisch möglichen Höchstzahl von 10 Menschen pro Quadratmeter aus, und nehmen an, dass keine Frischluft in die Kammern gelangen konnte.[42] Wie lange hätte es dann gedauert, bis die Opfer die verfügbare Atemluft aufgebraucht hätten und an Sauerstoffmangel gestorben wären?

Die Zeit, während der ein Aufenthalt in einem Luftschutzbunker oder einem sonstigen abgedichteten Raum möglich ist, lässt sich nach folgender Formel berechnen:

t = v/(20 ∙ p) ∙ (10 – 0,4) = 0,48 ∙ v/p

Hierbei steht t für die Zeit, v für das Volumen und p für die Anzahl der Personen. Die Zahl 20 bezeichnet die von einer Person in einer Stunde ausgeatmeten Liter Kohlendioxid, und der Wert 0,4 bezieht sich auf die pro Kubikmeter Luft vorhandenen Liter Kohlendioxid. Schließlich steht die Zahl 10 für die höchstmögliche zulässige Konzentration von Kohlendioxid (Liter pro Kubikmeter) im Raum.

Ein Erwachsener atmet normalerweise 4% Kohlendioxid aus. Dieses Gas ist zwar nicht giftig, führt jedoch oberhalb einer gewissen Konzen­tration zum Erstickungstod. Ein stehender Erwachsener atmet im Schnitt 8 Liter Luft pro Minute ein und verbrennt dabei 0,360 Liter Sauerstoff; bei heftigem Atmen steigt sein Sauerstoffverbrauch auf 0,65 Liter pro Minute an, und die im gleichen Zeitraum eingeatmete Luft wächst auf 14 Liter an. Experten zufolge werden beim Atmen auf 5 Teile Sauerstoff 4 Teile Kohlendioxid produziert.[43] Demnach erzeugt der Mensch bei ruhigem Atmen (0,36 ∙ 4/5=) 0,288 Liter und bei heftigem Atmen (0,65 ∙ 4/5=) 0,520 Liter Kohlendioxid pro Minute.

Zwei Spezialisten schreiben:[44]

“Von 8-10%, entsprechend 144 bis 180 mg pro Liter an, tritt schnell Bewußtlosigkeit ein, und der Tod erfolgt durch Atemstillstand.”

Somit führt eine Kohlendioxidkonzentration von 10% innerhalb weniger Minuten zum Tode, zumal parallel auch der Sauerstoffgehalt der Luft auf 8,5% abgesunken ist. Setzt man einen Kinderanteil von einem Drittel unter den hypothetischen Gaskammer-Insassen und das Durchschnittsgewicht der Opfer mit 55 kg an (ca. 55 Liter), und geht man davon aus, dass die Furcht und der Stress bei den Eingeschlossenen zu einem beschleunigten Atemtempo führt, so kann man von einem durchschnittlichen Kohlendioxidvolumen von 0,300 Liter pro Person (0,400 Liter pro Erwachsenen und entsprechend weniger pro Kind) ausgehen. Dies ergibt folgendes Bild:

Vergasungsanlage 1:

Das von den 160 Opfern eingenommene Volumen betrug (160×55)÷1000=) 8,8 m3; somit waren (41,6–8,8=) 32,8 m3 Luft verfügbar. In einer Minute produzierten die Opfer (160×0,3=) ca. 48 Liter oder 0,048 m3 Kohlendioxid. Die tödliche Konzentration liegt bei 10% Kohlendioxid, was (32,8×0,1=) 3,28 m3 oder 3.280 Litern entspricht. Sie kam somit in (3.280÷48) ca. 68 Minuten zustande.

Vergasungsanlage 2:

Die Anzahl der Opfer pro Gaskammer beträgt (32×10=) 320. Das von den Körpern der 320 Opfer eingenommene Volumen betrug (320×55÷1000=) 17,6 m3; somit war ein freies Volumen von (64–17,6=) 46,4 m3 verfügbar. In einer Minute produzierten die Opfer (320×0,3=) ca. 96 Liter oder 0,096 m3 Kohlendioxid. Die tödliche Konzentration von 10% Kohlendioxid, nämlich (46,4×0,1=) 4,64 m3 oder 4.640 Liter, wurde demnach in (4.640÷96=) ca. 48 Minuten erreicht.

Resümieren wir: In den Kammern des ersten Vergasungsgebäudes wären die Opfer nach 68 Minuten, in jenen des zweiten Gebäudes nach 48 Minuten erstickt. Ironischerweise wäre ihr Leben durch das Hineinleiten von Abgasen eines leerlaufenden Dieselmotors nicht etwa verkürzt, sondern verlängert worden, weil diese Abgase nur wenig Kohlenmonoxid, aber ca. 16% Sauerstoff enthalten, was zum Überleben ausreicht. Doch selbst wenn man den Motor manipuliert hätte, um einen niedrigeren Sauerstoffanteil zu erzielen, wäre das Ergebnis kaum besser gewesen. In einem britischen Tierversuch stellte sich nämlich heraus, dass es selbst unter den denkbar ungünstigsten Bedingungen viele Stunden dauerte, bis alle Versuchstiere starben.[45]

Es wäre daher in jedem Fall einfacher gewesen, die Leute schlicht zu ersticken, als sie mit Dieselabgasen zu vergiften. Wozu war der Dieselmotor also gut?

12.5.2. Holzbedarf und Verbrennungsasche

Bei seiner Berechnung des zur Verbrennung von 870.000 Leichen erforderlichen Holzbedarfs setzt Mattogno für einen Leichnam ein Durchschnittsgewicht von 45 kg an, da die Opfer zunächst vergraben worden sein sollen und in den Gräbern naturgemäß dehydriert wären. Gestützt auf von ihm selbst durchgeführte Verbrennungsexperimente ging er in seinem von ihm gemeinsam mit Graf verfassten Buch über Treblinka von einem Holzbedarf von 160 kg für die Verbrennung von 45 kg organischer Substanz aus.[46] Bei diesen Versuchen verwendete er Trockenholz.

Zur Einäscherung von 870.000 Leichen hätte man unter diesen Umständen 139.200 Tonnen Holz benötigt. Laut dem ehemaligen Treblinka-Häftling Richard Glazar waren im Lager aber lediglich 25 Holzfäller tätig.[47] Da die Verbrennungsaktion 122 Tage gedauert haben soll, hätten diese 25 Mann tagtäglich ca. 1.140 Tonnen Holz besorgen müssen, wozu sie zuerst die Bäume fällen, zersägen und ins Lager hätten schaffen müssen! Die abgeholzte Waldfläche hätte ungefähr 2,7 Quadratkilometer eingenommen, aber die im Mai und November 1944 über Treblinka hergestellten Luftaufnahmen lassen am nördlichen und östlichen Rand des Lagers dichten Wald erkennen; auf dem Lagergelände selbst war mindestens ein Hektar bewaldet.[48] Woher kam also das Brennholz?

Die 870.000 Leichen hätten knapp 2.000 Tonnen Asche hinterlassen, wozu noch ungefähr 11.000 Tonnen Holzasche gekommen wären. In dieser Asche wären Millionen Fragmente unverbrannter Knochenteile zurückgeblieben. Hätten die Sowjets oder die Polen auch nur einen Teil dieser Aschenmenge und dieser menschlichen Überreste vorgefunden, hätten sie sogleich eine internationale Expertenkommission eingeladen, so wie es die Deutschen 1943 nach der Entdeckung der Massengräber von Katyn und Winnitza getan hatten. Nichts dergleichen geschah.

Nachdem einige antirevisionistische Autoren Mattognos Berechnungsgrundlage kritisiert hatten, überprüfte er diese, wobei er alle relevanten Faktoren berücksichtigte: Das Durchschnittsgewicht der Deportierten, den Prozentsatz der Kinder unter den hypothetischen Opfern, den Zustand der (größtenteils mageren und in Zersetzung begriffenen) Leichen. Zu einer radikalen Revision seiner ursprünglichen These zwang ihn vor allem der Umstand, dass das Brennholz in den “östlichen Vernichtungslagern” nicht von außen herbeigeschafft, sondern von Holzfällerkommandos aus den nahen Wäldern gewonnen worden sein soll und grünes Holz einen sehr viel geringeren Brennwert besitzt als trockenes. Aufgrund dieser Fakten ging Mattogno in dem zusammen mit Graf und Kues verfassten Buch über Sobibor von einem wesentlich höheren durchschnittlichen Holzbedarf von 300 kg für die Verbrennung einer Leiche aus.[49] Dies bedeutet, dass die oben genannten Werte realistischerweise fast um das Zweifache erhöht werden müssen!

 

[1]     Dass in den deutschen Dokumenten sowohl die Schreibweise “Aktion Reinhard” als auch die Schreibweise “Aktion Reinhardt” vorkommt, hat unter den Historikern zu einem Streit darüber geführt, ob diese Aktion zu Ehren des im Juni 1942 an den Folgen eines Attentats gestorbenen Reinhard Heydrich oder nach einem Sekretär im Finanzministerium namens Fritz Reinhardt benannt wurde.

[2]     Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen, Ludwigsburg, 252/59, Band I, S. 1129f.

[3]     Adalbert Rückerl, aaO. (Anm. 151), S. 133.

[4]     Ebenda, S. 163.

[5]     Ebenda, S. 173.

[6]     Ebenda, S. 203.

[7]     Ebenda, S. 204.

[8]     Ausgehend von mindestens 300 Tagen; Y. Arad, Belzec, Sobibor, Treblinka. The Operation Reinhard Death Camps, Bloomington/Indianapolis 1987, S. 392-397.

[9]     E. Jäckel, P. Longerich, J. Schoeps (Hg.), Enzyklopädie des Holocaust, Berlin 1993, S. 176, 1428.

[10]    F. P. Berg, “The Diesel Gas Chambers. Ideal for Torture, Absurd for Murder”, in: G. Rudolf (Hg.), Dissecting the Holocaust, Chicago 2003, S. 435-469.

[11]    H. H. Müller, H. Werkmeister, “Grubensicherheit der Dieselmotoren”, in: Glückauf, 23. 8. 1930, S. 1145.

[12]    J. Graf, T. Kues, C. Mattogno, aaO. (Anm. 30), S. 236.

[13]    Grafeneck, Pirna-Sonnenstein, Hartheim, Bernburg, Hadamar.

[14]    J. Graf, T. Kues, C. Mattogno, aaO. (Anm. 30), S. 330-345.

[15]    Siehe Kapitel 4.2.

[16]    Nürnberger Dokument PS-1553.

[17]    Henri Roques, Die “Geständnisse” des Kurt Gerstein, Leoni 1986. C. Mattogno, Il rapporto Gerstein. Anatomia di un falso, Monfalcone 1985.

[18]    Rudolf Reder, Bełżec, Krakau 1946.

[19]    Gosudarstvenny Arkhiv Rossiskoj Federatsii, Moskau, 7021-149-99, S. 18.

[20]    G. Morsch, B. Perz (Hg.), aaO. (Anm. 3), S. .34f.

[21]    Archiwum Głównej Komisji Badania Zbrodni Niemieckich w Polsce, Warschau, OKBZN Krakau, 111, S. 4-4a; siehe hierzu C. Mattogno, Belzec. Propaganda, Zeugenaussagen, archäologische Untersuchungen, historische Fakten, Hastings 2004, S. 43f.

[22]    Andrzej Kola, Belzec. The Nazi Death Camp for Jews in the Light of Archeological Excavations, Warschau/Washington 2000.

[23]    C. Mattogno, aaO. (Anm. 242), Kapitel 4.

[24]    A. Kola, aaO. (Anm. 243), S. 65.

[25]    C. Mattogno, aaO. (Anm. 242), S. 117ff.

[26]    Ebenda, S. 120f.

[27]    Ebenda, S. 108.

[28]    Robin O’Neil, “Belzec – The forgotten Death Camp”, in: East European Jewish Affairs, 28 (2) (1998-1999), S. 55.

[29]    Berlin 1998.

[30]    Z. Łukaszkiewicz, “Obóz zagłady w Sobiborze”, in: Biuletyn Głównej Komisji Badania Zbrodni Niemieckich w Polsce, Posen 1947, S. 52.

[31]    A. Kola, “Badania archeologiczne byłego terenu obozu zagłady żydów w Sobiborze”, in: Prześłość i Pamięć, Nr. 4 (21) 2001, S. 115-122.

[32]    J. Graf, T. Kues, C. Mattogno, aaO. (Anm. 30), Kapitel 4.

[33]    Gosudarstvenny Arkhiv Rossiskoj Federatsii, Moskau, 7021-115-11, S. 1-3.

[34]    Richard Rashke, Escape from Sobibor, 1982, S. 345.

[35]    I. Gilead, Y. Haimi, W. Mazurek, “Excavating Nazi Extermination Centers”, Present Pasts, Band I, 2009.

[36]    E. Jäckel u.a. (Hg.) aaO. (Anm. 230), S. 1430.

[37]    C. Mattogno, J. Graf, aaO. (Anm. 158), Kapitel III.

[38]    Udo Walendy, “Der Fall Treblinka”, in: Historische Tatsachen, Nr. 44, Vlotho 1990.

[39]    Arnulf Neumaier, “Der Treblinka-Holocaust”, in: Ernst Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 212).

[40]    C. Mattogno, J. Graf, aaO. (Anm. 158), Kapitel IV.

[41]    A. Rückerl, aaO. (Anm. 151), S. 226.

[42]    Die Kammern mussten, falls Motorenabgase in sie geleitet wurden, Öffnungen haben, um die Bildung eines Überdrucks zu verhindern. Daher konnten sie nicht hermetisch abgeschlossen sein – auch wenn Zeugen dies bisweilen behauptet haben.

[43]    Alle Daten aus F. Flury, F. Zernik, Schädliche Gase, Dämpfe, Nebel, Rauch- und Staubarten, Berlin 1931, S. 26ff., 29.

[44]    Ebenda, S. 219.

[45]    R.E. Pattle, H. Stretch, F. Burgess, K. Sinclair, J.A.G. Edginton, “The Toxicity of Fumes from Diesel Engine under Four Different Running Conditions,” British Journal of Industrial Medicine, Jg. 14 (1957), S. 47-55.

[46]    C. Mattogno, J. Graf, aaO. (Anm. 158), Kapitel IV, 12.

[47]    Richard Glazar, Die Falle mit dem grünen Zaun, Frankfurt 1992, S. 126.

[48]    U. Walendy, Der Fall Treblinka, aaO., S. 32,

[49]    J. Graf, T. Kues, C. Mattogno, aaO. (Anm. 30), S. 166-189.