16. Schlussblende

16.1. Wunder am Fließband

“Allein schon die Tatsache, dass es ‘unzählige Überlebende’ der ‘Vernichtungslager’ gibt, widerspricht der These, dass die Deutschen während Jahren Juden in Lager schickten, um sie dort zu vernichten. Nun stimmt es ja, dass jeder dieser Überlebenden sich als durch ein Wunder gerettet betrachtet, und da viele von ihnen von einem ‘Vernichtungslager’ ins andere geschickt wurden, potenzieren sich die Wunder da auf wundersame Weise. Doch wenn wir Monat für Monat aus Büchern, Zeitungen und dem Fernsehen erführen, dass in Lourdes wieder ein neues Wunder geschehen ist, würden die Leser und Fernsehzuschauer mit Recht immer skeptischer. Wunder am Fließband sind eben keine Wunder mehr, sondern nur noch Erscheinungsformen eines normalen Naturgesetzes. Bei den durch ein Wunder geretteten jüdischen Häftlingen der deutschen Lager verhält es sich nun seltsamerweise so, dass man an das Wunder ihrer Errettung um so inbrünstiger glaubt, je mehr sich diese Wunder häufen. Tatsache ist, dass es sich bei diesen Lagern um Konzentrations-, Arbeits- und Durchgangslager handelte; deswegen ist es nur natürlich, dass noch heute, ein halbes Jahrhundert nach ihrer Internierung, ehemalige KZ-Häftlinge wie Simon Wiesenthal, Simone Veil, Samuel Pisar, Elie Wiesel, Henri Krasucki und unzählige andere, die sich mit dem Titel ‘Überlebende’ schmücken, quicklebendig sind. Sie sind keine Kronzeugen des ‘Holocaust’, sondern lebende Beweise dafür, dass es keinen ‘Holocaust’ gab.”

Robert Faurisson (1993)[1]

1968 erschien in Warschau den Bericht eines Samuel Zylbersztain, der nicht weniger als zehn Lager überlebt hatte: Das “Vernichtungslager” Treblinka, das “Vernichtungslager” Majdanek und dazu noch acht Arbeitslager.[2] Entweder hatten es die Nationalsozialisten, die laut den orthodoxen Holocaust-Historikern ja beschlossen hatten, die Juden “ohne Prüfung einzelner Fälle möglichst restlos zu töten” (Lea Rosh und Eberhard Jäckel; siehe Kapitel 1.1.), nicht fertig gebracht, Zylbersztain in zehn Lagern umzubringen, oder sie hatten die ihnen von den orthodoxen Historikern unterstellte Absicht von Anfang an nie gehegt. Letzteres mutet bedeutend wahrscheinlicher an.

Der österreichische Jude und Linkssozialist Benedikt Kautsky verbrachte den ganzen Krieg in Lagern: Dachau, Buchenwald, Auschwitz und nochmals Buchenwald. Nach seiner Befreiung schrieb er ein Buch mit dem Titel Teufel und Verdammte.[3] Der spätere israelische Holocaust-Historiker Israel Gutmann nahm 1943 am Aufstand im Warschauer Ghetto teil, wurde nach seiner Gefangennahme nach Majdanek geschickt und kam von dort aus in die Lager Mauthausen und Guskirchen.[4] Von einem anderen jüdischen Widerstandskämpfer, Arno Lustiger, berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 27. April 1995, er sei “ein Überlebender der Konzentrations- und Vernichtungslager”. In welchen Vernichtungslagern Lustiger gewesen war, verriet das Blatt nicht, doch jedenfalls kann er in keinem einzigen davon vernichtet worden sein, denn ein halbes Jahrhundert nach Kriegsende war er noch am Leben.

Selbst das sehr tragische Schicksal der Familie Frank lässt sich nicht mit der offiziellen These vereinbaren. Von den acht im August 1944 aus Amsterdam nach Auschwitz deportierten Familienangehörigen überlebte lediglich Anne Franks Vater Otto. Die Internet-Enzyklopädie Wikipedia vermittelt Aufschluss über das Schicksal der restlichen sieben Familienmitglieder; hier die Todesorte und -daten:[5]

Hermann van Pels: Auschwitz, September oder Oktober 1944;[6]

Fritz Pfeffer:           Neuengamme, 20. Dezember 1944;

Edith Frank:            Auschwitz, 6. Januar 1945;

Anne Frank:           Bergen-Belsen, Anfang März 1945;

Margot Frank:         Bergen-Belsen, Anfang März 1945;

Auguste van Pels:   Nebenlager von Buchenwald, 9. April 1945;

Peter van Pels:        Mauthausen, 5. Mai 1945.

Da die angeblichen Vergasungen in Auschwitz Ende Oktober 1944 eingestellt worden sein sollen, ist Hermann van Pels der einzige Angehörige der Familie, der laut der Holocaust-Geschichtsschreibung überhaupt hätte vergast werden können. Fünf der Umgekommenen waren von Auschwitz in westliche Lager überstellt worden und starben dort in den letzten Kriegsmonaten, als die Todesraten infolge des deutschen Zusammenbruchs katastrophal anwuchsen und Zehntausende von Häftlingen von Seuchen dahingerafft wurden.

Um ihr Überleben mit der Holocaust-Geschichte in Übereinklang zu bringen, behaupteten viele ehemalige jüdische Deportierte, ihre Rettung einem Wunder zu verdanken. Hier ein Beispiel:[7]

“Als elfjähriger Häftlingsjunge wurde Moshe Peer mindestens sechsmal in die Gaskammer des Konzentrationslagers Bergen-Bel­sen geschickt. Er überlebte jedes Mal und beobachtete dabei mit Grauen, wie die mit ihm in die Gaskammer gebrachten Männer und Frauen um ihn herum vergast zusammenfielen und starben. Bis zum heutigen Tage weiß Peer nicht, wie er die Vergasungen überleben konnte.”

Wir wissen es auch nicht, zumal es in Bergen-Belsen sogar laut orthodoxer Geschichtsschreibung gar keine Gaskammer gab.

Sechs oder mehr Wunder benötigten zum Überleben auch die Mitglieder des Sonderkommandos von Auschwitz, denn[8]

“die Bezeichnung ‘Sonderkommando’ erhielten […] jüdische Häftlingseinheiten in Vernichtungslagern, die an den Gaskammern und in den Krematorien zu arbeiten hatten. […] Die Angehörigen wurden in Abständen von einigen Monaten umgebracht und durch neue ersetzt.”

Nichtsdestoweniger überlebten die Männer vom Sonderkommando, die größtenteils bereits 1942 nach Auschwitz deportiert worden waren, in hellen Scharen: Henryk Tauber, Szlama Dragon, Abraham Dragon, Milton Buki, Alter Szmul Faynzlberg, Dov Paiskovic, Filip Müller, Josef Sackar, Jacov Gabai, Shaul Chasan, Eliezer Eisenschmidt, Leon Cohen…[9] Wenn aber einmal ein Sonderkommandomann doch nicht überlebte, fand er vor seinem Hinschied immerhin noch Zeit, eine Botschaft an die Nachwelt zu verfassen, in einer Flasche zu verstauen und diese zu vergraben, damit man sie dann viele Jahre später entdeckte. Dies tat etwa jener “unbekannte Autor”, der folgendes zu berichten wusste:[10]

“Eine gewisse junge Polin hielt in der Gaskammer, vor allen nackt ausgezogenen Anwesenden, eine ganz kurze, aber feurige Rede, worin sie die Naziverbrechen und die Bedrückung brandmarkte und folgendermaßen schloß: ‘Wir werden jetzt nicht sterben, uns wird die Geschichte unseres Volkes verewigen, unser Wollen und unser Geist werden leben und aufblühen, das deutsche Volk wird so teuer für unser Blut bezahlen, wie wir es uns nur vorstellen können.’ […] Darauf knieten die Polen auf der Erde nieder und sprachen feierlich ein Gebet. […] Mit tiefbewegter Herzlichkeit drückten sie auf diese Weise ihre letzten Gefühle und ihre Hoffnung sowie den Glauben an die Zukunft ihres Volkes aus. Dann sangen sie noch gemeinsam die Internationale. Während des Gesanges kam das Auto des Roten Kreuzes angefahren, das Gas wurde in die Kammer geworfen, und alle gaben den Geist unter Gesang und Extase auf, von der Verbrüderung und Verbesserung der Welt träumend. […] Und da steht ein kleines Mädchen von fünf Jahren und zieht sein einjähriges Brüderchen aus. Einer aus dem Kommando nähert sich, um es zu entkleiden. Das Mädchen ruft laut: ‘Weg du jüdischer Mörder! Lege deine mit jüdischem Blut befleckte Hand nicht auf mein schönes Brüderchen! Ich bin jetzt sein gutes Mütterchen, und es wird in meinen Armen sterben. […] Hauptscharführer Moll stellte die Leute zu Vieren und einen nach dem anderen in gerader Linie auf, und mit einer Schußserie durchschoß er sie alle.”

Was werden künftige Generationen über eine Zeit sagen, in der solcherlei geglaubt wurde?

16.2. Der unsichtbare Elefant

Mit der Frage, was die Alliierten, der Vatikan und das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) während des Krieges vom Schicksal der Juden wussten, haben sich unter den orthodoxen Holocaust-Historikern vor allem Martin Gilbert307 und Walter Laqueur[11] auseinandergesetzt.

Ab 1942 kursierten in jüdischen Zeitungen unzählige Berichte über die Vernichtung der Juden. Doch wurden die Schreckensgeschichten über Dampfkammern, Gaskammern, Gaswagen, Kalkwagen und elektrische Hinrichtungsanlagen in Scheunen oder unterirdischen Wasserbecken von den alliierten Regierungen ebenso wenig geglaubt wie vom IKRK oder vom Vatikan.[12] Noch im August 1943, als der offiziellen Geschichtsversion zufolge bereits mehrere Millionen Juden ermordet worden waren, forderte US-Außenminister Cordell Hull den US-Bot­schafter in Moskau telegraphisch auf, aus dem Entwurf einer gesamtalliierten Erklärung über “deutsche Verbrechen in Polen” jeden Hinweis auf Gaskammern zu tilgen, da deren Existenz nicht bewiesen sei.[13]

M. Gilbert schreibt, das “Geheimnis der Gaskammern von Au­schwitz-Birkenau” sei “bis zur dritten Juniwoche 1944 gewahrt” worden.[14] Doch hätte sich in Auschwitz tatsächlich eine Massenvernichtung zugetragen, hätte die Welt binnen kürzester Zeit davon erfahren:

  • In Auschwitz wirkten nicht weniger als 46 zivile Firmen an diversen Projekten mit.[15] Diese zivilen Firmen setzten rund 1.300 freie Arbeiter ein, die Seite an Seite mit den Häftlingen tätig waren.335
  • Aus Auschwitz wurden mindestens 192.300 Häftlinge in andere Lager überstellt.[16]
  • Die Zahl der aus Auschwitz Freigelassenen war recht hoch. Die offizielle polnische Geschichtsschreibung spricht zwar nur von 1.549 Freilassungen,[17] doch war die wirkliche Zahl sehr viel höher. In Birkenau gab es nämlich eine spezielle Häftlingskategorie, die “Erziehungshäftlinge”, die wegen Verletzung ihrer Arbeitsverträge oder unerlaubten Verlassens ihres Arbeitsplatzes zu einer Maximalstrafe von 56 Tagen Haft verurteilt wurden.[18]

Selbstverständlich hätte sich die Kunde von Massenvergasungen unter diesen Umständen wie ein Lauffeuer verbreitet. Binnen Wochen hätte man in Washington und London davon erfahren, und die Alliierten hätten Millionen von Flugblättern über Deutschland abgeworfen, um das deutsche Volk über die Verbrechen seiner Regierung aufzuklären. Nichts dergleichen geschah.

Ab Ende 1943 wurde Auschwitz wiederholt von alliierten Aufklärungsflugzeugen fotografiert. Hätten die Luftaufnahmen Hinweise auf Massenmorde ergeben, so hätten die Anglo-Amerikaner die einzige Eisenbahnlinie, die im Frühling 1944 noch zwischen Ungarn und Au­schwitz existierte, durch ihre Bomber zerstören lassen und die ungarischen Juden hierdurch vor der Deportation nach Auschwitz bewahrt. Sie taten es nicht.

Gilbert und Laqueur gelangen zu dem folgenden Schluss:

  • Massenmorde in Auschwitz ließen sich nicht lange geheim halten.
  • Die Alliierten, der Vatikan und das IKRK verhielten sich so, als wüssten sie nichts von Massenmorden in Auschwitz.

Die einzig mögliche Folgerung aus diesen nackten Fakten zieht der amerikanische Revisionist Arthur Butz:[19]

“Ich sehe keinen Elefanten in meinem Keller. Wenn es in meinem Keller einen Elefanten gäbe, würde ich ihn ganz bestimmt sehen. Also gibt es in meinem Keller keinen Elefanten.”

16.3. Der Totalbankrott der orthodoxen Geschichtsschreibung

Nichts könnte den Totalbankrott der orthodoxen Holocaust-Ge­schichtsschreibung drastischer veranschaulichen als der im Jahre 2011 erschienene Sammelband Neue Studien zu Nationalsozialistischen Massentötungen durch Giftgas. Ungeachtet der Tatsache, dass seit dem 1983 publizierten Vorgängerband Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas mindestens 60 Monographien und Artikel zu diesem Thema erschienen sind,[20] treten die Holocaust-Historiker auf der Stelle. Ein Vergleich ihrer “neuen Studien” mit dem 28 Jahre zuvor veröffentlichten Vorgängerband ergibt, dass auch weiterhin immer nur dieselben unbewiesenen und in vielen Fällen technisch unmöglichen Behauptungen aufgestellt werden, die sich weder auf Dokumente noch auf Sachbeweise, sondern ausschließlich auf “Tätergeständnisse” und Augenzeugenberichte stützen.

Obwohl der Sammelband großmäulig ankündigt, die “Geschichtsrevisionisten”, welche “die Grundregeln der Geschichtswissenschaft [angeblich] missachten und Geschichte selektiv darstellen”, zu entlarven und “Anregungen und Konzepte zum Umgang mit revisionistischen Leugnungen” zu präsentieren,[21] findet die versprochene Auseinandersetzung mit dem Revisionismus nicht statt. So erwähnt beispielsweise ein Dieter Pohl in seinem Artikel “Massentötungen durch Giftgas im Rahmen der Aktion Reinhardt”[22] die neun bzw. sieben Jahre zuvor erschienenen revisionistischen Monographien über Treblinka158 und Belzec242 mit keinem Sterbenswort. Er weiß warum.

Der einzige Autor, der immerhin den Versuch unternimmt, das eine oder andere chemische oder technische Argument der Revisionisten zu widerlegen, ist Achim Trunk, Verfasser eines Artikels zum Thema “Die todbringenden Gase”,[23] doch erleidet er dabei kläglich Schiffbruch, denn in seiner Antwort auf den Sammelband entkräftet Carlo Mattogno Trunks Einwände mit größter Leichtigkeit.[24]

Kurz und gut: Die Verfechter der orthodoxen Geschichtsversion haben ausgespielt. Nur dank Gehirnwäsche, Zensur und polizeistaatlichem Terror vermag sich die Lüge vom Holocaust noch zu halten.

Vorderhand.

 

[1]     R. Faurisson, Einleitung zu J. Graf, Der Holocaust-Schwindel, Basel 1993, S. XII.

[2]     S. Zylbersztain, “Pamiętnik więźnia 10 obozów”, in: Biuletyn Żydowskiego Instytutu Historycznego, Warschau 1968.

[3]     Benedikt Kautsky, Teufel und Verdammte, Zürich 1946.

[4]     Nordwest-Zeitung, Oldenburg, 13. April 1994.

[5]     www.de.wikipedia.org/wiki/anne_frank.

[6]     Laut manchen Quellen starb H. van Pels im September 1944, nach den Angaben Otto Franks im Oktober; ebd.

[7]     The Gazette, Montreal, 5. August 1993.

[8]     E. Jäckel u.a. (Hg.) aaO. (Anm. 230), S. 1337.

[9]     J. Graf, aaO. (Anm. 171); Gideon Greif, Wir weinten tränenlos, Köln 1995.

[10]    “Inmitten des grauenvollen Verbrechens…”, aaO. (Anm. 197), S. 115ff.

[11]    W. Laqueur, Was niemand wissen wollte, Frankfurt/Berlin/Wien 1982.

[12]    Zur Reaktion des Papstes auf die Gerüchte über die Ausrottung der Juden siehe Robert Faurisson, Le révisionnisme de Pie XII, Genua 2002.

[13]    W. Laqueur, aaO. (Anm. 331), S. 237.

[14]    M. Gilbert, aaO. (Anm. 307), S. 398.

[15]    C. Mattogno, aaO. (Anm. 100), S. 644f.

[16]    Ebenda, S. 647.

[17]    Irene Strzelecka, “Entlassungen aus dem KL Auschwitz und Entlassungsquarantäne”, in: Studien…, aaO. (Anm. 134), Band II, S. 524.

[18]    Rossiskij Gosudarstvenny Vojenny Arkhiv, Moskau, 1323-2-140, S. 1, 2.

[19]    Arthur Butz, “Historischer Hintergrund und Perspektive in der Holocaust-Kontroverse”, Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 4/1999.

[20]    G. Morsch, B. Perz (Hg.), aaO. (Anm. 3), S. XVII.

[21]    Ebenda, S. XIf.

[22]    Ebenda, S. 185-195.

[23]    G. Morsch, B. Perz (Hg.), aaO. (Anm. 3), S. 23-49.

[24]    C. Mattogno, Schiffbruch: Vom Untergang der Holocaust-Orthodoxie, Uckfield 2011.